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Flugplatzgelände wieder Job-Motor

Zweibrücken. Die Zahl der Arbeitsplätze auf dem Zweibrücker Flugplatzgelände ist auf einen Höchststand gestiegen. 2708 Menschen waren Ende 2011 in den verschiedenen Bereichen auf dem Areal des früheren amerikanischen Flugplatzes beschäftigt. 50 mehr als Mitte 2011 und fast 200 mehr als Ende 2010 Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Die Zahl der Arbeitsplätze auf dem Zweibrücker Flugplatzgelände ist auf einen Höchststand gestiegen. 2708 Menschen waren Ende 2011 in den verschiedenen Bereichen auf dem Areal des früheren amerikanischen Flugplatzes beschäftigt. 50 mehr als Mitte 2011 und fast 200 mehr als Ende 2010. Vor zehn Jahren gab es im Multimedia-Internet-Park (MIP), im Outlet-Center, im luftfahrtnahen sowie im sonstigen Gewerbe weniger als halb so viel Jobs.Oberbürgermeister Helmut Reichling, derzeit Vorsteher des Zweckverbands Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken (ZEF), vergleicht den Anstieg von 2010 auf 2011 mit dem "großen Sprung" im Jahr 2007. Selbst in den Krisenjahren 2009 und 2010 sei die Arbeitsplatzzahl auf einem "konstant hohen Niveau" geblieben. Die leichten Rückgange im MIP, den Style Outlets oder im luftfahrtnahen Bereich seien durch das übrige Gewerbe "mehr als ausgeglichen" worden.

Diese Steigerung sei erreicht worden ohne, dass groß zusätzliche Arbeitsplätze im Gebiet Steitzhof hinzugekommen sind. Hier würden weitere Arbeitsplätze geschaffen wie im Bereich des Outlet-Umfelds und auf der Truppacherhöhe. Helmut Reichling: "Der ZEF-Bereich trägt mit zur stabilen Wirtschaftslage der Stadt Zweibrücken bei."

Die "erfreuliche Entwicklung" bestätigt dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, Kurt Pirmann, die "kontinuierliche Arbeit" der verantwortlichen Politiker. Selbst in den Krisenjahren habe der ZEF daran festgehalten. Ein Grund ist der Mix auf dem Flugplatzgelände. "Da wird nicht jeder Husten ein grippaler Infekt."



Pirmann ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr die Zahl der Arbeitsplätze steigt. So bauen zwischen der Europa Allee und der Pariser Straße drei Unternehmen: ein Baukompetenzzentrum, ein Versicherungsmakler und die Schick Werkzeug, Industriebedarf GmbH. Und im Umfeld des Outlets wollen sich die Firmen Gessner und Viessmann ansiedeln (wir berichteten). Unter anderem hofft Pirmann damit, die 3000-er Marke zu erreichen.

Für den stellvertretenden Leiter der Agentur für Arbeit Pirmasens, Helmut Riffel, spiegelt sich in der Entwicklung auf dem Flugplatz die insgesamt "äußerst positive Entwicklung" auf dem Arbeitsmarkt in der Südwestpfalz wider. "Der Flugplatz ist und bleibt ein wichtiger Jobmotor für die gesamte Region", betont Riffel.