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Firma Brück kann kommenZweckverband und Grundstücksbesitzer einigen sich

Zweibrücken. "Der Vorvertrag mit den Familien Rothhaar und Huth ist unterschrieben", erklärte Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann auf Nachfrage unserer Zeitung. "Damit steht der Ansiedlung der Firma Brück nichts mehr im Weg Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. "Der Vorvertrag mit den Familien Rothhaar und Huth ist unterschrieben", erklärte Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann auf Nachfrage unserer Zeitung. "Damit steht der Ansiedlung der Firma Brück nichts mehr im Weg." Sowohl die Besitzer des Steitz- und des Offweilerhofes als auch der Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken (ZEF) seien mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden. Über den Preis machte der Verbandsbürgermeister keine Angaben.Vor einem Monat wurde bei einer Pressekonferenz verkündet, dass die Firma Brück aus Ensheim in der Nähe des Zweibrücker Flughafens ein Ringwälzwerk errichten möchte. Doch damals waren die Verträge noch nicht unterschrieben (wir berichteten). In dem neuen Werk sollen rund 250 Arbeitsplätze entstehen. Als "wichtigen Impuls" für die Region bezeichnete der rheinland-pfälzische Wirtschafts-Staatssekretär Carsten Kühl bei der Pressekonferenz die Ansiedlung. Verbandsbürgermeister Pirmann meinte bei der Veranstaltung, dass "der Stahl wie ein Magnet wirkt". "Die beiden Familien waren sich ihrer Verantwortung bewusst und haben im Sinne der Region gehandelt", sprach der Verbandsbürgermeister den Familien nach dem Vertragsabschluss seine Anerkennung aus. Pirmann versprach, dass die Beteiligten den Familien bei der Suche nach einer neuen Heimstatt helfen werden. Der Vorvertrag sei eine Voraussetzung für den Ansiedlungsvertrag mit der Firma Brück. Dieser ist nach Einschätzung von Kurt Pirmann "jetzt eine reine Formsache". Nach der Unterzeichnung werde jetzt "der Verwaltungsapparat" bemüht. Pirmann rechnete gestern damit, dass bis zur Jahreswende die baurechtlichen Angelegenheiten abgeschlossen sind. Zurzeit erweitert der Zweckverband das Verbandsgebiet um 80 Hektar. Der Mauschbacher und der Althornbacher Rat haben schon zugestimmt. Der Contwiger und der Verbandsgemeinderat entscheiden heute und morgen. sf