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Neueröffnung
Fielmann investiert 400 000 Euro in Filiale

Besonders stolz ist Optikerin Olga Müller (rechts) auf das neue Messgerät für Kontaktlinsen, das sehr detaillierter Ergebnisse liefert. 
Besonders stolz ist Optikerin Olga Müller (rechts) auf das neue Messgerät für Kontaktlinsen, das sehr detaillierter Ergebnisse liefert.  FOTO: Norbert Rech
Zweibrücken. Nach dreieinhalb Monaten strahlt die Zweibrücker Fielmann-Filiale in neuem Glanz. Das Gebäude des Optiker-Unternehmens wurde kernsaniert und teilweise umgebaut, wie Regionalleiterin Marianna Wollfarth in einem Gespräch mit dem Merkur erklärt. Die Kunden könnten sich nun nicht nur auf ein Geschäft mit eigener Werkstatt freuen – auch die Technik sei modernisiert und deutlich verbessert worden. Als Beispiele seien die Refraktion und die Anpassung der Kontaktlinsen. „Bei den Kontaktlinsen ist die Vermessung der Hornhaut ganz besonders wichtig“, erklärt Mitarbeiterin Olga Müller. Das sei aber nicht immer einfach, da die Hornhaut wie eine Landschaft auch Abflachungen habe. „Mit dem neuen Gerät können wir viel mehr Informationen gewinnen“, beschreibt die Optikerin den Vorteil, den die Investition gebracht habe. Die Renovierung hat nach Angaben der Regionalleiterin rund 400 000 Euro gekostet – knapp 80 000 Euro habe Fielmann für die neue Technik ausgegeben. Von Norbert Rech

Nach dreieinhalb Monaten strahlt die Zweibrücker Fielmann-Filiale in neuem Glanz. Das Gebäude des Optiker-Unternehmens wurde kernsaniert und teilweise umgebaut, wie Regionalleiterin Marianna Wollfarth in einem Gespräch mit dem Merkur erklärt. Die Kunden könnten sich nun nicht nur auf ein Geschäft mit eigener Werkstatt freuen – auch die Technik sei modernisiert und deutlich verbessert worden. Als Beispiele seien die Refraktion und die Anpassung der Kontaktlinsen. „Bei den Kontaktlinsen ist die Vermessung der Hornhaut ganz besonders wichtig“, erklärt Mitarbeiterin Olga Müller. Das sei aber nicht immer einfach, da die Hornhaut wie eine Landschaft auch Abflachungen habe. „Mit dem neuen Gerät können wir viel mehr Informationen gewinnen“, beschreibt die Optikerin den Vorteil, den die Investition gebracht habe. Die Renovierung hat nach Angaben der Regionalleiterin rund 400 000 Euro gekostet – knapp 80 000 Euro habe Fielmann für die neue Technik ausgegeben. 

Das Unternehmen verspricht sich dadurch eine steigende Kundennachfrage in Zweibrücken, weshalb zu den derzeit zehn Mitarbeitern noch zwei weitere eingestellt werden sollen. Auch ein Schulungsraum sei im Haus eingerichtet worden, der für Weiterbildung von Kollegen aus der gesamten Region dienen solle. Fielmann setze vor allem auf den Nachwuchs. Mehr als jeder dritte Auszubildende der Branche würde in dem Unternehmen seine Lehre absolvieren. In Zweibrücken sind derzeit drei Auszubildende beschäftigt, sagt Wolfarth

Sie legt großen Wert darauf, dass Fielmann seinen Mitarbeitern eine gute Perspektive biete. So sei seit der Unternehmensgründung im Jahr 1972 kein einziger der derzeit über 700 Standorte aufgegeben worden. In der Rosenstadt ist der Optiker nun schon seit 22 Jahren vertreten.



Die Modernisierung trage nach Auffassung der Regionalleiterin auch zur Verbesserung des Stadtbildes bei. Viele Kunden würden aus dem benachbarten Frankreich kommen. Besonders würde geschätzt, dass Fielmann noch das Handwerk beherrsche und die meisten Brillen in der Werkstatt der Filiale herstelle. Wollfahrt sieht eines der Geheimnisse des Erfolges von Fielmann darin, dass es gelungen sei die Brille zu einem modischen Accessoire zu machen. Neben den kostengünstigen hauseigenen Produkten würden aber auch andere Marken verkauft.