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Innenstadtbelebung
Feierabend-Reihe wird um Kino erweitert

Karoline Herfurth und Elias M‘Barek kommen sich als ungleiches Paar in „Fack ju Göhte“ näher.
Karoline Herfurth und Elias M‘Barek kommen sich als ungleiches Paar in „Fack ju Göhte“ näher. FOTO: Constantin
Zweibrücken. Die Stadt zeigt an der Schwarzbach-Treppe am 13. und 20. Juli zwei Filme. Über den zweiten können die Leser des Pfälzischen Merkur abstimmen. Fünf Kandidaten stehen zur Wahl. Von Eric Kolling

Größer, schneller, weiter: An dem Trend kommt auch Zweibrücken nicht vorbei. Könnte man zumindest meinen, wenn man auf die seit 2012 etablierte Konzertreihe „Feierabend“ blickt. Die firmiert dieses Jahr unter „Feierabend XL“, wird sie doch ergänzt um zwei gratis Open-Air-Kinovorführungen am 13. und 20. Juli an der Fischtreppe. Und Kulturamtsleiter Thilo Huble versprach gestern im Pressegespräch augenzwinkernd, dass bei entsprechendem Erfolg künftig aus XL auch XXL werden könnte. Mit Lesungen, Theater, Ballett? Mal sehen.

Aber zurück zur Aktualität. Gestartet war die Reihe kleiner Unplugged- oder Akustik-Musikdarbietungen von zwei oder drei Künstlern als städtische Ergänzung zu den After-Work-Partys am Outlet-Center. Später ging sie an die Zweibrücker Wirte über und wird heute von Thorsten Albrecht (Geschäftsführer der ACH Event GmbH) federführend organisatorisch bestückt. Dieses Jahr hat er jeweils freitags Toni Dancer & the negative Nancies (10. August, Poststraße), Lucky Random (17. August, Alexanderplatz), Mr. Old & the Chillouts (24. August, Schlossplatz) und Dirk „Nelly” Brill & Josephine (31. August, Gutenbergstraße) organisiert. Von den jeweiligen Wirten an der Spielstätte werden ab 17 Uhr Getränke und Verpflegung angeboten, von 18 bis längstens 22 Uhr spielt dann die Musik, erläutert Albrecht. Die Stadt schießt 500 Euro für Werbemittel bei.

2500 Euro dagegen fließen in die geplanten Kinofilme. Die können die Cineasten wie etwa bei der Eröffnung der „Stadt am Wasser“-Meile von der Schwarzbach-Treppe am Herzogplatz aus verfolgen, sie werden über eine Leinwand mit einer Diagonale von sieben Metern flimmern und in HD von einem Bluray-Player projiziert. Wie die Vergangenheit gezeigt habe, sei die Schwarzbach-Treppe dafür gut geeignet. Außerdem verfolge man ja das Ziel, „die Stadt am Wasser zu inszenieren“, so Huble. Wohl gegen 21.30 Uhr soll es losgehen, weil es vorher noch zu hell ist. Schon ab etwa 20 Uhr ist aber ein „korrespondierendes Begleitprogramm“ (Huble) geplant, das man noch erstellen müsse. Vom Discjockey über Lesungen oder einen Alleinunterhalter sei vieles denkbar. Auch Essen und Getränke werde es geben, Sicherheitskontrollen hingegen nicht: „Ich glaube in dem Umfang sind die nicht nötig“, so Huble. Sollten die Plätze auf der Treppe nicht ausreichen, könne die Stadt zusammen mit dem Betreiber der WM-Übertragungen auf dem Herzogplatz Stühle aufbauen. Wie viele Leute kommen – das ist für die Stadt eine Wundertüte. „Bei der Erweiterung des Alex waren es am Abend etwa 1000“, nennt der Kulturamtschef einen Richtwert. Doch es hänge maßgeblich vom Wetter und den Filmen ab.



Über die Filme können die Zeitungsleser abstimmen: Ein von den Rheinpfalz-Lesern ausgesuchter Streifen flimmert am 13. Juli über die Leinwand, die Merkur-Leser ihre Wahl für den 20. Juli treffen. Da wird sich der Sieger entscheiden zwischen „Fuck ju Göthe“, „Cloud Atlas“, „Der geilste Tag“, „Honig im Kopf“ und „Kokowääh 2“. Man habe sich bewusst für eine Auswahl älterer Filme entschieden, so Huble auf Nachfrage, auch aus Kostengründen. Vor allem aber träte man bei aktuellen Streifen in unmittelbare Konkurrenz zum heimischen Cinema Europa. Das wolle man nicht. Außerdem sei der Pool an Filmen, aus dem der engagierte Kinomobil-Verleiher schöpfen können, durch Vorführrechte eingeschränkt. „Nicht jeder Film ist lizenzierbar für eine Openair-Veranstaltung.“

DIESE FILME STEHEN ZUR WAHL:

Die Merkur-Leser können über den Film abstimmen, der am 20. Juli an der Schwarzbach-Treppe gezeigt wird. Dazu müssen sie einfach die Nummer des jeweiligen Filmes wählen und das Stichwort „Kino“ sagen.

„Fuck ju Göhte“

Telefon (0 13 79) 37 12 10-3

„Cloud Atlas“

Telefon (0 13 79) 37 12 10-3

„Der geilste Tag“

Telefon (0 13 79) 37 12 10-3

„Honig im Kopf“

Telefon (0 13 79) 37 12 10-3

„Kokowääh 2“

Telefon (0 13 79) 37 12 10-3

Ein Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen. Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die Zweibrücker Druckerei und VerlagsGmbH, dabei setzen wir die Audiotex Deutschland GmbH als unseren Dienstleister ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zweibrücker Druckerei sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir und unser Dienstleister verarbeiten Ihre Daten zur Durchführung des Gewinnspiels (Art. 6 Abs. 1 DSGVO). Im Falle eines Gewinns speichern wir Ihre Daten nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für 6 bzw. 10 Jahre, ansonsten werden Sie direkt nach der Gewinnermittlung gelöscht. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter www.pfaelzischer-merkur.de/info/datenschutz

Feierabend-
Veranstalter Thorsten 
Albrecht 
von ACH.
Feierabend- Veranstalter Thorsten Albrecht von ACH. FOTO: Eric Kolling