| 20:41 Uhr

Favorit für Jugendamtsleitung fällt zunächst durch

 Das Gremium sieht noch Klärungsbedarf bezgl des neuen Jugendleiters bis zur Stadtratssitzung am 8. März.
Das Gremium sieht noch Klärungsbedarf bezgl des neuen Jugendleiters bis zur Stadtratssitzung am 8. März. FOTO: Kolling
Zweibrücken. Der städtische Hauptausschuss hat gestern Abend überraschend keine Empfehlung für die Stelle des Jugendleiters abgegeben. Fritz Schäfer

Wie Stadtsprecher Heinz Braun nach der nicht öffentlichen Sitzung mitteilte, sieht das Gremium noch Klärungsbedarf bis zur Stadtratssitzung am 8. März. Die Stelle ist seit längerer Zeit unbesetzt. Die Verwaltung hatte einen Kandidaten gefunden, der sich gestern Abend vorgestellt hat. In anderer Sache war der Ausschuss entscheidungsfreudiger. So empfahl er, zwei Bedienste zu befördern - einen zum Beamten auf Lebenszeit.

"Die Haushaltsgenehmigung ohne große Anmerkungen der ADD ist bei uns eingegangen", informierte Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) zuvor im öffentlichen Teil der Sitzung. Die Ausschussmitglieder waren überrascht. "Das ist der Vorteil, wenn man die Dinge zeitig angeht und wegschickt", meinte Pirmann. Am 8. Dezember hatte der Stadtrat dem defizitären Doppelhaushalt 2017/18 einstimmig zugestimmt. "Jetzt können wir die Vorhaben schnell umsetzen." Im Haushalt 2016 standen zahlreiche Investitionen, die nicht umgesetzt wurden, Maßnahmen in Höhe von rund 8,3 Millionen Euro. Pirmann: "Das sind alles Vorhaben, die wir beschlossen haben." Der Hauptausschuss übertrug die Investitionen auf 2017. Das Gremium genehmigte auch über- und außerplanmäßige Maßnahmen, die sich laut Pirmann aus der doppischen Haushaltsführung ergeben haben.

Der Ausbau der Römerstraße in Ixheim steht im Ausbauprogramm 2016 bis 2020 für die wiederkehrenden Beiträge. Den Auftrag für die Ingenieurleistungen über 134 000 Euro übertrug der Hauptausschuss an das Büro Wonka aus Nünschweiler.



Johanna Hoffmann hat in ihrem Testament verfügt, dass ein Teil ihres Vermögens der Ex-Hauptschule Nord vermacht wird. Eine Teilzahlung von 30 000 Euro wird an die Stadt als Schulträger geleistet. Norbert Pohlmann (Grüne) fragte, wie das Geld verwendet werde. Darüber sei noch nicht entschieden, sagte Pirmann. Der Ausschuss nahm auch Spenden von den Stadtwerken (500 Euro) für die Zweibrücker Ausbildungsmesse und die Verkehrswacht (300 Euro) für das Jugendzentrum an.