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Zweibrücken
Ex-BI-Vorsitzender tritt in Mörsbach an

 Michael Knobloch (links) und Dennis Nizard.
Michael Knobloch (links) und Dennis Nizard. FOTO: privat
Zweibrücken. (red) Der ehemalige Vorsitzende der Bürgerinitiative Mörsbach (BI), Dennis Nizard, will bei der Ortsbeiratswahl im Mai mit einer eigenen Liste antreten. Gemeinsam mit Michael Knobloch, Gründungsmitglied des Fördervereins der Kindertagesstätte Hand in Hand und derzeit Vorsitzender des Vereins.

Die Bürgerinitiative war vor etwa fünf Jahren gründet worden, um gegen die Erweiterung der Mülldeponie und die Erweiterung der Konditionierungsanlage im Rechenbachtal vorzugehen. „Das Thema Mülldeponie ist größtenteils abgeschlossen. Die Auflagen wurden erteilt und seither schaut die BI ganz genau hin, ob die Auflagen auch eingehalten werden und meldet vermeintliche Störfälle an die entsprechenden Behörden“, sagt Nizard. Das ganze Thema habe in den vergangenen Jahren sehr viel Arbeit und Kraft gekostet. Das sei für ihn der Grund gewesen, sich aus dem Vorstand zurückzuziehen.

„Ohne die Bürgerinitiative gäbe es für die beiden Betreiber der Einrichtungen mit Sicherheit weniger Auflagen und die Bevölkerung wäre bei der Vielzahl von Störfällen in Unwissenheit geblieben“ ist sich Dennis Nizard sicher, der Gründungsmitglied und vier Jahre Vorsitzender der Bürgerinitiative war.

Und jetzt also eine eigene Liste. „Dass wir uns für die Bürger und für Mörsbach einsetzen, haben wir, glaube ich, deutlich gezeigt“ so Michael Knobloch. „Nun wollen wir einen Schritt weiter gehen und im Ortsbeirat unsere Erfahrung einbringen.“ Beide unterstreichen, dass sie sich bewusst parteilos zur Wahl stellen. „Die Menschen sollen uns aufgrund unserer Projekte und Arbeit wählen. Ein Parteibuch sollte in einem so kleinen Ort keine Rolle spielen. Wichtig ist, dass Mörsbach nicht den Anschluss verliert. Die Vororte von Zweibrücken wurden zu lange vernachlässigt. Es wird Zeit, dass sich dies wieder ändert“ ergänzt Nizard. „Mit Herrn Wosnitza als Oberbürgermeister haben wir die besten Voraussetzungen dazu.“ „Wir legen größten Wert darauf über Parteigrenzen hinweg mit allen Vertretern des Ortsbeirates gemeinsam zu arbeiten und hoffen, Bürger schenken uns ihr Vertrauen dazu.“