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Euroclassic mit Besucheranstieg

Zweibrücken. "Sehr zufrieden", blickt Bürgermeister Heinz Heller auf das Festival Euroclassic zurück. 7726 Besucher kamen zu den 23 Konzerten in Zweibrücken, Pirmasens, Blieskastel, Hornbach, Großbundenbach und im Bitscher Land. Das sind 800 Besucher mehr als 2010. Im vergangenen Jahr war die Besucherzahl des grenzüberschreitenden Festivals unter 7000 gesunken Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. "Sehr zufrieden", blickt Bürgermeister Heinz Heller auf das Festival Euroclassic zurück. 7726 Besucher kamen zu den 23 Konzerten in Zweibrücken, Pirmasens, Blieskastel, Hornbach, Großbundenbach und im Bitscher Land. Das sind 800 Besucher mehr als 2010. Im vergangenen Jahr war die Besucherzahl des grenzüberschreitenden Festivals unter 7000 gesunken. Nach Einschätzung Hellers habe sich der frühere Beginn bewährt. Daran werde auch im kommenden Jahr festgehalten, wie der Projektleiter, Kulturamtsleiter Thilo Huble, sagte. Im kommenden Jahr beginnt das Festival am 1. September und geht bis Ende Oktober. Bewährt hat sich laut Heller, dass die Veranstaltung auch mehr in den Städten Saarbrücken und Kaiserslautern beworben wird. Zudem sei erstmals ein überregional buchbares Kartenverkaufssystem zum Einsatz gekommen.Wie Heller war auch der Projektleiter zufrieden mit dem Festival. Besonders erfreut war Huble, dass sechs Konzerte ausverkauft waren, wie Wolfgang Niedecken mit der WDR-Big-Band in der Zweibrücker Festhalle, das Eröffnungskonzert in der Klosterkirche Hornbach, die A-Cappella-Nacht in der Festhalle Blieskastel oder das Abschlusskonzert des Festivals am Dienstag von Jan Gabarek & the Hillard Ensemble in der Kirche St. Pirmin in Pirmasens. Sonja Mäß vom Pirmasenser Kulturamt war bei der Abschluss-Pressekonferenz am Tag nach dem Konzert noch beeindruckt. Da auch nach dem Festival vor dem Festival ist, blickte Huble schon ins kommende Jahr. Wie der Kultursommer Rheinland-Pfalz steht Euroclassic unter dem Thema: "Gott und die Welt - Kulturen und Religionen." Das Thema böte eine Vielzahl von "künstlerischen und inhaltlichen Interpretationsmöglichkeiten". Das Programm stehe zwar noch nicht ganz fest, aber in Zweibrücken dürften sich die Gäste auf die "Martin-Luther-Suite" als Big-Band-Projekt freuen. Zudem brächte die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit Filmmusiken "irdisches und überirdisches".

Im Bitscher Land sind gregorianische Gesänge geplant. "Die Ursprünge liegen in der Nähe von Metz. Dann ist das selbstverständlich, dass wir das machen", sagt Christiane Schmitt, Präsidentin der Association Cassin.