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Alt-Ortskartellchef wurde 81 Jahre alt
Ernstweiler trauert um Heinz Hofer

FOTO: Margarete Lehmann
Ernstweiler. Die Ernstweiler trauern um ihr Urgestein Heinz Hofer, der am Dienstag nach längerer Krankheit mit 81 Jahren gestorben ist. Besonders als Chef des Ortskartells, dem er von 2001 bis 2013 vorstand, sorgte der engagierte Kommunalpolitiker immer wieder für Furore. Von Norbert Rech

Dabei scheute er auch den Streit nicht – schließlich ging es ihm einzig um die Sache und im besonderen um Ernstweiler. Gemeinsam haben die Ernstweiler viel erreicht. Bei seinem Abschied als Vorsitzender nannte Hofer unter anderem den Symbolbaum, die 1025-Jahr-Feier, die vielen Aktivitäten und die Erhaltung des Prinzenparks als Erholungsgebiet. Für seine Tätigkeiten wurde er auch mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Hofer war zunächst Stadtratsmitglied der SPD, bevor er in späteren Jahren zur FDP wechselte. Er engagierte sich als Presbyter in Ernstweiler und war Präsident der CGH (Clubgemeinschaft Hasensteig). „Hofer hat einen Anteil daran, dass die groß geworden sind“, erinnert sich der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Fritz Presl. Beruflich war er Angestellter der Stadtverwaltung, zuletzt als Hausmeister in der Berufsschule.

„Vor allem hat er unheimlich viel für die Dorfgemeinschaft gemacht“, so Presl. Der heutige Ortskartellvorsitzende Robert Hähn erfuhr vom Tod seines Vorgängers durch dem Merkur und war von der Nachricht tief betroffen. Auch er erinnert an das unermüdliche Kämpfen des Verstorbenen für den Stadtteil. Die Trauerfeier für Hofer findet am Dienstag, 22. Januar, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Ernstweiler statt.