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Herbstferien-Freizeit
Eine Woche lang ein echter Superheld

So sehen „echte“ Superhelden aus. Ihre Kostüme haben die Jungs und Mädchen natürlich selbst gebastelt!
So sehen „echte“ Superhelden aus. Ihre Kostüme haben die Jungs und Mädchen natürlich selbst gebastelt! FOTO: Nadine Lang
Zweibrücken. Das Stadtjugendamt hat eine Herbstferien-Freizeit unter dem Motto „Helden/Alltagshelden“ organisiert. Von Nadine Bröcker

Superhelden gibt es nur im Fernsehen oder in Comics? Falsch gedacht. Gleich 30 kleine Superhelden im Alter zwischen sechs und elf Jahren haben in der letzten Herbstferienwoche die Zeit miteinander verbracht. Unter dem Motto „Helden/Alltagshelden“ bot das Stadtjugendamt wieder eine Ferienbetreuung in der Westpfalzhalle an. Dabei stand jeden Tag etwas anderes Heldenhaftes auf dem Programm.

So begann die Ferienwoche mit dem Basteln eines Laserschwertes. Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen der Lieblingssuperhelden der Kinder. Wer Lust hatte, durfte Masken oder Schilder basteln und sich somit zu dem Superhelden verwandeln, der ihm selbst vorschwebte. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und so tauchten die verschiedensten Helden auf. Der sechsjährige Jonathan hatte sich beispielsweise für Batman entschieden. „Weil Batman mein Lieblingssuperheld ist“, erklärte er. Leni, sieben Jahre alt, hatte hingegen ihre ganz eigene Philosophie, sie schuf ihre eigene Herbstheldin mit einer ziemlich logischen Begründung: „Wir durften uns auch einfach Superhelden ausdenken. Meine kann den Herbst machen.“

Doch beim Basteln und Toben sollte es nicht bleiben. „Unsere Intention ist, auch die Alltagshelden in den Fokus zu rücken, denn im besten Fall ist jeder von uns ein kleiner Held, etwa durch Zivilcourage“, erklärte Nicole Buchholz vom Stadtjugendamt Zweibrücken. Darum stand auch der Besuch der DRK-Rettungswache auf dem Programm oder ein Abstecher ins Seniorenheim. Die Ferienfreizeitwoche sollte allerdings einen Gegensatz zur Schule bieten und die Inhalte nicht schulisch, sondern spielerisch im Gespräch miteinander vermitteln. Darum stand es auch jedem Kind frei, ob es sich etwa an den Bastelangeboten beteiligen oder lieber am parallelen Sportangebot teilnehmen wollte, wie Vincent Möchel, leitender Betreuer der Ferienfreizeit erklärte. Darüber hinaus besuchte die Gruppe gemeinsam das Hallenbad, machte eine Stadtrallye, probierte sich im Inlineskaten und durfte sich zum Abschluss am Freitag über eine Zaubershow im Keller des Jugendzentrums freuen.