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Tour für einen guten Zweck
Ein wildes Abenteuer rund um die Ostsee

Zweibrücken. Andreas und Wassili Sarin nehmen am achten Baltic Sea Circle durch zehn Länder teil.

Beim Stöbern im Internet ist der Zweibrücker Andreas Sarin auf den Baltic Sea Circle gestoßen. Diese besondere Veranstaltung, verspricht genau das, was sich Andreas und sein Vater Wassili wünschen. „Es geht nicht darum am schnellsten um die Ostsee zu fahren – es geht um Abenteuer und Spaß“, sagt Andreas.

Bei der Tour vom Startpunkt Hamburg durch Skandinavien und das Baltikum und zurück sind die einzelnen Teams auf sich allein gestellt. Die Veranstalter machen lediglich Vorschläge. Die Strecke suchen letztlich die Teams aus. Dabei geht es über Asphaltstraßen und auch über Schotterposten. Zu den Regeln des Veranstalters gehört, dass kein GPS und kein Navi genutzt werden darf. Auch Autobahnen sind auf dem Baltic Sea Circle verboten.

Dazu passt, dass die Fahrzeuge mindestens 20 Jahre alt sein müssen. Der Mercedes 300 der beiden Zweibrücker ist aus dem Jahr 1987; gehört mit über 30 Jahren damit zu den Old-School-Cars.



„Wir haben das Fahrzeug in den letzten Wochen durchgecheckt“, erklärt Andreas Sarin. Darüber hinaus habe das „Team 747 Mild“ noch Werkzeug, Öl und einen Ersatzreifen im Gepäck. „Mein Vater ist Kfz-Meister, der kann da wenn nötig einiges selbst reparieren“, sagt Andreas Sarin. Los geht das 7500 Kilometer lange Abenteuer am 16. Juni in Hamburg. In 16 Tagen geht es über Dänemark, Schweden und Norwegen zum Nordkap. Weiter führt der Weg über Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen zurück nach Hamburg. 250 Teams mit mindestens zwei Personen nehmen an der ausgebuchten Veranstaltung teil. Eine Voraussetzung für die Teilnahme ist auch die Unterstützung einer karitativen Einrichtung mit mindestens 750 Euro. „Wir haben schon ein bisschen mehr. Aber wir freuen uns über weitere Sponsoren“, sagt Andreas Sarin. Das eingesammelte Geld gehe komplett an die therapeutische Schülerförderung Homburg, eine Einrichtung, die benachteiligte Kinder unterstützt.

„Der karitative Gedanke war ein Grund, warum sich die Stadt an dem Projekt beteiligt“, sagt Zweibrückens Stadtsprecher Heinz Braun. „Und es ist sicher auch nicht verkehrt, wenn das Logo der Stadt auf einem Auto präsentiert wird.“ Dazu habe die Stadt die Einwilligung gegeben. Gerade weil es sich bei Vater und Sohn um echte Zweibrücker handele.

Weitere Informationen rallyteam747@gmail.com