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Schulentlassfeier
Ein Tipp von Schopenhauer zum Abschied

Die Abschlussklassen der Zweibrücker Herzog-Wolfgang-Realschule plus mit ihren Lehrern vor der Festhalle.
Die Abschlussklassen der Zweibrücker Herzog-Wolfgang-Realschule plus mit ihren Lehrern vor der Festhalle. FOTO: Marco Wille; www.marcowille.de / Marco Wille
Zweibrücken. Die Herzog-Wolfgang-Realschule plus hat gestern Abend 119 Schüler feierlich entlassen. Von Marco Wille

Zur markanten Titelmelodie des Agenten-Filmklassikers „James Bond“ liefen gestern Abend die Abgänger der Herzog-Wolfgang-Realschule plus (HWR+) über die Bühne der Zweibrücker Festhalle ein.

Die HWR+ beendeten 59 junge Menschen mit dem Abschluss der Berufsreife, neun von ihnen haben einen Ausbildungsplatz. Von den 59 besuchten 18 die Praxistageklasse, von denen sechs in eine Ausbildung gehen. Mit der Einführung der Praxistageklasse arbeitet die HWR+ sehr eng mit Betrieben und Institutionen zusammen und nutzt dadurch die Möglichkeit, Schülern den Weg in eine Ausbildung zu ebnen. Die, die in diesem Jahr nicht in die Ausbildung gehen, werden versuchen, einen qualifizierten Sekundarabschluss 1 abzulegen. Zwei verlassen die Schule mit dem Abschluss der besonderen Berufsreife. Beide streben an der Berufsschule die Berufsreife an.

Weitere 60 Jugendliche verabschiedeten sich mit dem qualifizierten Sekundarabschluss 1. Zwölf davon gehen ebenfalls den Weg der Ausbildung. Der Rest wechselt an eine gymnasiale Oberstufe oder strebt das Fachabitur an.



In ihrer Rede griff Schulleiterin Rita Sutter-Deßloch das Motto des Abends auf: „Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen“ Dieses stammt von Arthur Schopenhauer, einem der bekanntesten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Es beginne von nun an ein lebenslanges Spiel, bei dem man gute und schlechte Karten haben könne. „Aber ihr habt die Möglichkeit, durch gute Züge und mit geschicktem Spiel doch mehr zu erreichen, als ihr nach dem Erhalt des Blattes zunächst dachtet!“ Mit Videobeiträgen der neunten und zehnten Klassenstufen und kurzen Theaterszenen wie „Wilhelm Tell reloaded“ wurde die Feier kurzweilig gehalten, moderiert von Jana Ketzler und Kevin König. Die Musik-AG bereicherte den Festakt mit einigen Stücken.

Franziska Weßa, Marie Benz, Edi Jan Saciri, Oday Shaaban und Armin Kadiric sind die Besten der Neuntklässler. Bei den Zehnern wurden Lara Gab, Justin Frick, Sirin Piskin und Harita Staß für die besten Leistungen ausgezeichnet. Den Buchpreis der Bildungsministerin erhielt Jana Ketzler für ihre vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz. Für außerschulische Ehrenämter wurden Yannik Hunsicker und Jason Steininger ausgezeichnet.