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Unsere Woche
Ein denkwürdiger Tag für die Stadt Zweibrücken

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Außerordentlich groß war die Anteilnahme der Bürger am Tode Kurt Pirmanns. Selten ist die Alexanderskirche derart gefüllt wie sie es am Freitag bei der Trauerfeier für den verstorbenen Oberbürgermeister war. Von Mathias Schneck

Dabei ist uns allen sicher bewusst: Es ist nicht das Entscheidende, ob ein Mensch, wenn er seinen letzten Weg gehen muss, diesen ganz alleine geht, ob dieser Mensch still und leise seine letzte Ruhe findet – oder ob es hunderte, ja vielleicht tausende sind, die ihn auf diesem letzten Weg begleiten.

Unser verstorbener Oberbürgermeister hätte dies gewiss genauso gesehen. Kurt Pirmann war ein Sozialdemokrat von altem Schlag und hatte das Herz auf dem rechten Fleck – gerade für die „kleinen Leute“, für die, die am Rande der Gesellschaft stehen, auf die niemals das Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit gerichtet wird, obwohl sie vielfach ein fleißiges, friedvolles Leben führen.

Und dennoch: Es wird ein großer Trost für die Hinterbliebenen gewesen sein, für Kurt Pirmanns Gattin Beate, die beiden Kinder und die drei Enkelkinder, dass dem Ehemann, dem Vater und Großvater eine derartige Wertschätzung widerfahren ist. Der Freitag war also ein denkwürdiger Tag für die Stadt Zweibrücken. Ein besonderer Rahmen wurde geschaffen durch die Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Feuerwehr verlieh der Trauerfeier mit der Ehrenwache zusätzliche Geltung.



Kurt Pirmann war geachtet, die Menschen mochten ihn und seine authentische Art, sie bewahren ihm nun das schönste Denkmal – einen Platz in ihrem Herzen.