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Energieversorgung
Ein Beitrag zum Klimaschutz

 Die Wärmeservice-GmbH der Stadtwerke erneuert zahlreiche Heizungsanlagen in Schulen. Ziel ist es, zum Klimaschutz beizutragen und zugleich Energiekosten einzusparen.
Die Wärmeservice-GmbH der Stadtwerke erneuert zahlreiche Heizungsanlagen in Schulen. Ziel ist es, zum Klimaschutz beizutragen und zugleich Energiekosten einzusparen. FOTO: dpa / Jens Büttner
Zweibrücken. Wärmeservice GmbH erneuert weitere Heizanlagen. Energiekosten werden gesenkt.

Geld sparen und den Kohlendioxidausstoß reduzieren  – das ist das Ergebnis der Kooperation der Stadt mit der Wärmeservice Zweibrücken GmbH (WSZ). Seit dem Spätherbst 2013 hat die Tochter der Stadtwerke GmbH, der Pfalzwerke und der Steag New Energies die Heizanlagen in 15 Schulen und anderen städtischen Gebäuden erneuert. Die beiden nächsten Maßnahmen haben begonnen. „Damit überspringen wir die Millionengrenze“, erklärt WSZ-Geschäftsführer Horst Heinrich.

Durch die 17 neuen Heizanlagen wird der Kohlendioxidausstoß um eine Million Tonnen reduziert. „Das ist ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Heinrich. Allein die beiden gerade begonnenen Projekte am Standort Wackenstraße der Herzog-Wolfgang-Realschule und in den Rathausgebäuden von der Schillerstraße über den Herzogplatz bis zur Herzogstraße senken den Kohlendioxidausstoß um rund 200 000 Tonnen im Jahr.

Dabei erzeugen die Anlagen nicht nur Wärme sondern auch Strom, der ins Netz eingespeist wird. „Die Stadt profitiert von der Kooperation“, betont Stadtsprecher Heinz Braun. Neben der Kostensenkung müsse sich die Verwaltung nicht mehr um eigene Heizanlagen kümmern. „Das macht die Wärmeservice.“ Die WSZ liefert die Wärme und ist zuständig bei Problemen und muss eventuelle Schäden beheben. Bei den immer komplizierter werdenden Anlagen sei das sinnvoll.



Im Schulgebäude Wackenstraße wird derzeit die alte Anlage entfernt und die neue eingebaut. Dabei wird vollständig auf Gasbetrieb umgestellt. Das Blockheizkraftwerk erzeugt zusätzlich Strom. Doch nicht nur im Heizraum wird umgebaut. In den Räumen werden die Heizkörper kontrolliert und durch einen hydraulischen Ausgleich wird für eine bessere Wärmeverteilung gesorgt. Bei allem stehe immer das Ziel Kohlendioxidreduzierung im Vordergrund.

Mit der Erneuerung der Rathaus-Heizung wird diese Woche begonnen. Bisher gibt es drei Heizanlagen mit einer installierten Leistung von zwei Megawatt. Die drei Anlagen sind unterschiedlich alt. Bei der ältesten habe eine Erneuerung angestanden, sagt Heinrich. Die WSZ habe vorgeschlagen, über eine zentrale Anlage, zu der ein Blockheizkraftwerk gehört, den gesamten Rathaus-Komplex zu versorgen. Auch im Rathaus wird durch den Ausgleich für eine bessere Wärmeverteilung gesorgt. Über eine Fernleitung zu den Stadtwerken wird auch diese Heizanlage von den Stadtwerken überwacht.

Um die Gebäude an der Herzogstraße anzuschließen, wird die Uhlandstraße im September aufgerissen. Das werde zu Beeinträchtigungen führen, kündigt Heinrich an. Nach den beiden Maßnahmen stünden noch die Mannlich-Realschule und das Jugendzentrum an.