| 20:52 Uhr

Heinrich-Kimmle-Stiftung
Dritter inklusiver Sportabzeichentag

Eine Kletterwand des Sportbunds ist auch diesmal im Einsatz.
Eine Kletterwand des Sportbunds ist auch diesmal im Einsatz. FOTO: Margarete Lehmann
Zweibrücken. 187 Teilnehmer werden heute im Westpfalzstadion erwartet.

(ski) Bang ging noch gestern bei den großen Regengüssen der Blick auf die Wetterkarte. „Für Mittwoch sieht es aber sehr gut aus“, freut sich Peter Ehrmantraut, Sportabzeichenbeauftragter des Kreises Pirmasens-Zweibrücken. So steht dem inklusiven Sportabzeichentag im Westpfalzstadion heute nichts im Wege, bei dem zum dritten Mal Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in Zweibrücken gemeinsam um das Deutsche Sportabzeichen kämpfen. Kinder und Erwachsene zwischen acht und 55 Jahren können hier die Prüfung in den Leichtathletikdisziplinen Laufen, Weitsprung, Wurf und 800-Meter-Lauf ablegen. „Zudem werden die speziellen Disziplinen für Menschen mit Behinderung angeboten, etwa Zielwerfen für Menschen im Rollstuhl“, erklärt Ehrmantraut.

Erwartet werden zu den Wettkämpfen heute ab neun Uhr 187 Teilnehmer – etwa von der Zweibrücker Canadaschule, der Pirminiusschule Pirmasens, den Zweibrücker Gymnasien und der Realschule plus, der Mauritiusschule Wattweiler sowie den Pirminiuswerkstätten in Pirmasens, Zweibrücken und Staffelhof. „Es ist ein bunt gemischter Haufen – daher heißt es ja Inklusion.“

Jeder Teilnehmer erhält am Ende, das für 14 Uhr geplant ist, eine Urkunde und eine Medaille. Bei bestandenem Sportabzeichen gibt es zusätzlich noch eine Anstecknadel. Veranstalter des inkusiven Sportabzeichentages ist die Heinrich-Kimmle-Stiftung in Pirmasens in Kooperation mit dem Sportbund Pfalz und den Sportabzeichenprüfern der Stadt Zweibrücken. Insgesamt sind rund 14 Prüfer im Einsatz, um Höhen, Zeiten und Weiten abzunehmen. „Die Hälfte kommt aus Contwig, zu denen ich einen guten Kontakt habe, die andere Hälfte aus Zweibrücken“, sagte Peter Ehrmantraut.



Für die Sportler, die ihre Disziplinen bereits absolviert haben, stellt der Sportbund Pfalz eine Kletterwand auf. „Wer will, kann sich auch hieran versuchen – natürlich immer in der Hoffnung, dass das Wetter hält.“