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Drehleiter-Streit
Drehleiter-Zwist: VG lehnt Contwig als Standort ab

Zweibrücken/Pirmasens. Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist gegen eine Förderung der Drehleiter für den Standort Contwig, um so im Rahmen der überörtlichen Hilfe auch die VG Thaleischweiler-Wallhalben abzudecken. Das stellt VG-Bürgermeister Jürgen Gundacker in einem Schreiben an den Pfälzischen Merkur klar. Von Eric Kolling

Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist gegen eine Förderung der Drehleiter für den Standort Contwig, um so im Rahmen der überörtlichen Hilfe auch die VG Thaleischweiler-Wallhalben abzudecken. Das stellt VG-Bürgermeister Jürgen Gundacker in einem Schreiben an den Pfälzischen Merkur klar.

Sinngemäß habe man das auch der Kreisverwaltung so mitgeteilt. Diese habe der Verbandsgemeinde eine Frist bis zum gestrigen Donnerstag, 3. Mai, gesetzt, um sich entsprechend zu erklären. Kreissprecher Thorsten Höh hatte von einer Frist bis zum heutigen Freitag, 4. Mai gesprochen. Laut Gundacker habe er die Frist einhalten müssen, „da der Kreis bei ausbleibender Rückmeldung das Einverständnis unterstellt“. Seine Verwaltung vertritt die Ansicht, dass „der Drehleiterstandort Contwig die Rettungswegsituation im Sonderobjekt  der Stadt Hornbach, dem Kloster Hornbach nicht gerecht und die 2. Rettungswegsituation vor Ort nicht lösen“ würde.

 Der Verbandsgemeinde-Rat Zweibrücken-Land habe neben dem Haushaltsansatz im genehmigten Haushaltsplan und der erneuten Willensbekundung zum Standort Hornbach in der letzten Ratssitzung noch keinen Beschluss unter Heranziehung aller Förderkriterien, etwa der örtlichen Risikoklassenfestlegung, gefasst. Das Konzept des Kreises zur überörtlichen Hilfe ist nach Gundackers Kenntnisstand noch nicht in den Kreisgremien vorgestellt, erörtert und beschlossen. Darüber hinaus ist die Verwaltung nach wie vor offen für weitere Gespräche mit der Kreisverwaltung und der VG Thaleischweiler-Wallhalben.