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Premiere am 1. Februar
DieDo geht auf Zeitreise

 In ihrer neuen Show lädt das Frauenkabarett DieDo zu einer Zeitreise ein.
In ihrer neuen Show lädt das Frauenkabarett DieDo zu einer Zeitreise ein. FOTO: DieDo
Zweibrücken. Im Februar feiert das neue Programm des Zweibrücker Frauen-Kabaretts Premiere. Von Cordula von Waldow

In ihrer neuen Bühnen-Show „Von Zeit zu Zeit“ lädt das Frauen-Kabarett DieDo aus Zweibrücken zu einer Zeitreise ein. Im Look der 60er-Jahre beleuchten die fünf pfiffigen Darstellerinnen, Doris Köppner und Sonja Hahn (Zweibrücken), Linda Panther (Homburg), Silke Freudenberg (Saarbrücken) und Annette Könnel (Pirmasens), unter anderem die „Gute alte Zeit“.

„War früher alles besser?“ Nicht nur auf diese, immer wieder aufkeimende, spannende Frage bietet das pfiffige Quintett zum Teil erstaunliche Antworten an. „Es geht quer durch das Leben,  die Politik, die Gesellschaft“, erläutert Linda Panther. Für die Wahl-Saarbrückerin ist dies das wohl thematisch am breitesten gefächerte Programm in der siebenjährigen DieDo-Geschichte.

Außerdem das emotionalste. Von nachdenklich bis superwitzig wollen die schauspielernden Sängerinnen auf niveauvolle, unterhaltsame Art zum Nachdenken anregen und Botschaften vermitteln. So mischen sich unter die „aussterbenden Tierarten“ auch Menschen mit aussterbenden Berufen aus der „guten, alten Zeit“.



Neue Zivilisationskrankheiten beleuchtet der Sketch „Langzeitgedächtnis“. Mit einer Zeitmaschine geht es nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern auch weit voraus in die Zukunft. Wie immer, entstammen die Ideen zu den einzelnen Beiträgen vorwiegend dem Hirn von Liedermacherin Doris Köppner als Kopf der Gruppe. „Wir sehen viel fern. Ich nehme Stichworte und Gesellschaftsthemen auf und daraus entwickelt sich oft spontan bereits eine neue Story“, beschreibt sie. Mit den ersten Liedern und Texten begann sie bereits im vergangenen Sommer, als das professionelle Qunintett noch mit „Voll im Trend“ auf den Bühnen der Region stand.

Mit viel Gefühl für Sprache und Rhythmus, klar und prägnant auf den Punkt und dennoch motivationsverträglich, legt DieDo dann nach ihren Kompositionen „den Finger in die Wunde“. „Auch, wenn vieles satirisch-überspitzt dargestellt wird, finden sich die Zuschauer dennoch mit ihrem Alltag wieder“, weiß Gründungsmitglied Annette Könnel. Immer wieder sind sich die fünf Frauen und ihr mit jeder neuen ausverkauften Show anwachsender, Fanclub einig: „Wie gut, dass Sonja damals die Idee mit dem Kabarett hatte“. Während die Sängerinnen immer wieder vor der Brillianz und dem Ideenreichtum von Doris Köppner ihren Hut ziehen, wiegelt diese ab.

Annette Könnel stellt klar: „DieDo ist nicht nur Teamwork, sondern eine Familienangelegenheit!“ Die Männer, Kinder und Schwiegerleute, einfach die gesamte Familie sei mit ihren vielfältigen Talenten vom professionellen Marketing bis hin zur Bühnenhilfe mit eingebunden. Uraufgeführt wird die neue DieDo-Show, übrigens dem Thema angepasst mit „alten-neuen Titel- und Schluss-Songs“, am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr in der Zweibrücker Festhalle. Bis dahin heißt es noch „Proben, proben, proben, proben!“ um die hohe, selbst gelegte Messlatte auch mit dieser neuen Show wieder ein Stück weit zu überspringen. Karten gibt es über Ticket-Regional sowie unter anderem im Musikladen in der Lammstraße. Bei Inhaber Peter Philippi sind auch die DieDo- Weihnachnachts-CDs erhältlich.