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Matthias Nunold muss 2019 Stadtrat verlassen
Die Linke zeigt Fraktionschef Nunold Rote Karte

Matthias Nunold wird vorgeworfen, er sei zu unkritisch gegenüber dem Stadtvorstand.
Matthias Nunold wird vorgeworfen, er sei zu unkritisch gegenüber dem Stadtvorstand. FOTO: PM
Zweibrücken. Revolution bei den Zweibrücker Linken: Matthias Nunold, Stadtrats-Fraktionschef seit 2009, ist am Samstag von der Mitgliederversammlung nicht mehr für die Ratswahl am 26. Mai 2019 aufgestellt worden.

Auch Bernhard Schneider, der die dreiköpfige Fraktion im Januar nach Differenzen mit dem neuen Parteichef Thorsten Spelten verlassen hatte, steht nicht mehr auf der Liste, über die Vize-Fraktionschef Gerhard Burkei gestern die Presse informierte. Nunold sei vorgeworfen worden, dass er „zu allem Ja und Amen sagt, was die Stadtspitze macht“. Nunold verlor die Kampfkandidatur um einen Listenplatz (den Burkei nicht verraten wollte) und habe daraufhin für keine weiteren Plätze kandidiert. Nunold, der auch schon für die SPD im Stadtrat saß, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Linken-Ratsliste: 1 Gerhard Burkei, 2 Thorsten Spelten, 3 Andrea Penczak, 4 Sascha Schaab, 5 Isabelle Bastian, 6 Yannis Rieber, 7 Apollonia German, 8 Ursula Pirmann, 9 Benjamin Bastian, 10 Willi Stark, 11 Lukas Susa, 12 Dennis Seibert, 13 Ali Carki, 14 Frank Röller.

(lf)