| 22:03 Uhr

Einführung steht unmittelbar bevor
Die elektronische Akte im Blick

An dem Treffen nahmen neben OLG-Präsident Bernhard Thurn (2. von links) der Präsident der Pfälzischen Rechtsanwaltskammer, Thomas Seither, der Vizepräsident Thomas Besenbruch und die Geschäftsführerin Dunja Jahnke, teil. Das Justiz-Ministerium war durch Dennis Müller vertreten.
An dem Treffen nahmen neben OLG-Präsident Bernhard Thurn (2. von links) der Präsident der Pfälzischen Rechtsanwaltskammer, Thomas Seither, der Vizepräsident Thomas Besenbruch und die Geschäftsführerin Dunja Jahnke, teil. Das Justiz-Ministerium war durch Dennis Müller vertreten. FOTO: pm
Zweibrücken. OLG-Präsident Bernhard Thurn trifft sich zwecks Abstimmung mit Kollegen. red

(red) Die Einführung der elektronischen Akte bei Zivil- und Strafgerichten in der Pfalz steht unmittelbar bevor. Der Präsident des Pfälzischen Oberlandesgerichts (OLG) Bernhard Thurn hat sich dieser Tage zu einem ersten Vorgespräch mit Vertretern der Pfälzischen Rechtsanwaltskammer getroffen, wie das OLG in einer Pressemitteilung erklärt.

Bereits seit Mitte des Jahres 2017 ist der elektronische Rechtsverkehr mit allen Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit in der Pfalz eröffnet. Nun steht die Einführung der elektronischen Akte an. Hierbei ist das Landgericht Kaiserslautern – für ganz Rheinland-Pfalz – zum Pilotgericht bestimmt worden. Am 1. Juni beginnt dort die Arbeit mit der elektronischen Akte bei drei erstinstanzlichen Zivilkammern „Die vielfältigen Vorarbeiten laufen seit geraumer Zeit“, so das OLG. „Neben einer neuen Ausstattung der Sitzungssäle, der Richterarbeitsplätze und der Serviceeinheiten müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen und die Mitarbeiter bei den Gerichten geschult werden.“ Ebenso wichtig sei eine frühzeitige Abstimmung mit den maßgeblichen Ansprechpartnern der Justiz, den Anwälten. Die Teilnehmer seien sich einig gewesen, dass die Herausforderungen rund um die Einführung der elektronischen Akte bewältigt werden könnten, so das OLG.