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Wetterrückblick
Dezemberwetter: Weniger Sonne war nie

Zweibrücken.   Von Michael Agne

Im Dezember war es zwar nicht wirklich kalt, kurze kräftige Schneefälle erinnerten aber zumindest phasenweise an den Winter. Es gab wenig Sonnenlicht, dafür reichlich Nass von oben.

Während der Adventszeit gab es immer wieder mal kurze winterliche Intermezzos mit Schneefall. Lange konnte sich die „weiße Pracht“ allerdings nicht halten, weil der Schnee in Verbindung mit etwas milderer Atlantikluft relativ schnell wieder in Regen überging. Nahezu während des gesamten Monats überzog eine kompakte Wolkenschicht unsere Region, die nur selten mal Sonnenlicht durchließ. Vor allem über der Sickingerhöhe blieb es oft auch neblig-trübe und unangenehm trist. Aus dem dichten Einheitsgrau regnete oder nieselte es auch häufig. Die Weihnachtsfesttage gingen wie üblich „grün“ über die Bühne. Erst nach den Feiertagen fiel kurzfristig wieder Schnee. Anschließend kletterten die Temperaturen zum Jahreswechsel in den zweistelligen Bereich, dazu blieb es meistens nass.

Regionale Wetterdaten: Das Mittel der Lufttemperatur lag im Dezember mit 2,5 Grad Celsius um 0,8 Grad über dem Mittelwert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 31. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten sieben verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) gab es 14. „Eistage“ (Höchsttemperatur unter 0,0 Grad) gab es zwei. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur in fünf Zentimeter über dem Erdboden unter 0,0 Grad) zählte man 18. Der tiefste Wert mit frostigen -3,0 Grad resultierte am zehnten. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 31. mit sehr milden 11,9 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am elften mit 979 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am fünften. mit 1036 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 142,6 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 137,1 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 121,6 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 164 Liter pro Quadratmeter. In Trippstadt waren es 160,2 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 129,4 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 117,9 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 26 Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 21,9 Litern pro Quadratmeter am elften. An neun Tagen konnte sich eine Schneedecke bilden, diese erreichte am zehnten mit 9 Zentimeter ihre größte Höhe. An einem Tag blitzte und donnerte es. An zwölf Tagen wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zehn. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) blieben Fehlanzeige. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man beachtliche 25. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 91,8 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (normal). Die Sonnenscheindauer erreichte deswegen auch nur klägliche zwölf Stunden, so wenig wie noch nie seit Aufzeichnungsbeginn. Das entspricht gerade mal 28,2 Prozent des langjährigen Mittels.