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Ortsvo
Dettweiler und Körner treten als Ortsvorsteher wieder an

Wattweiler/Mittelbach/Rimschweiler. Die FWG-Ortsvorsteher von Mittelbach und Wattweiler wollen die begonnene Arbeit fortsetzen.

Vor 22 Jahren entschied das Los, dass Kurt Dettweiler (FWG) Ortsvorsteher von Mittelbach wurde. Danach wurde der inzwischen 63-Jährige vier Mal bei Direktwahlen wiedergewählt. Der Bauingenieur bewirbt sich nach dem Votum der Mittelbacher FWG bei der Kommunalwahl erneut um das Amt des Ortsvorstehers. Der Ausbau der Straße zum Baugebiet Auf Äckerchen sei das wichtigste Anliegen für den Stadtteil, betonte Dettweiler. „Wir müssen in der Wahlperiode auch unsere Anliegen im Straßenausbauprogramm anmelden“, nannte der FWG-Stadtrat einen wichtigen Punkt. Der Ausbau des Radwegs und die Umgestaltung des Hengstbacher Dorfmittelpunkts zählte Dettweiler weiter auf. Auf der Liste stünden erfahrene und junge Leute, betonte Dettweiler. Hinter Dettweiler folgen Elisabeth Schmidt, Markus Wolf, Aaron Holaus, Gabriele Schopp, Uwe Mittrach, Roswitha Betz, Otto Imhof, Gisela Meister, Manfred Schopp, Ulrike Behr, Stephan Heidenreich, Susanne Holaus, Sascha Klammes, Julian Kattler und Margarita Dettweiler.

Erst 18 Monate ist Thomas Körner Wattweiler Ortsvorsteher. „In der Zeit wurde einiges angestoßen. Das möchte ich mit dem Ortsbeirat fortsetzen“, kündigte der 53-Jährige FWG-Politiker an, wieder anzutreten. So werde die K 1 ausgebaut und in Sachen Mobilfunk erwarte er bald eine Lösung. Der Hotspot am Gemeindehaus sei bereits in Betrieb. Nach der beschlossenen Sanierung des Gemeindehauses soll dies zu einem Mittelpunkt des Ortes werden.

„Die Dorfgemeinschaft“ nannte Körner als „Kernthema“ für die nächsten Jahre. Den eingeschlafenen Seniorentreff hatte Körner bei einer Veranstaltung direkt vor dem Pressegespräch wiederbelebt. „Da war ein großes Interesse bei den 30 Leuten, das fortzusetzen“, sagte er. Das vom Büro Obermeyer und dem UBZ geplante Hochwasserschutzkonzept und die Guldenschlucht zählte Körner weiter auf. Wattweiler war fünf Jahre nicht im Stadtrat vertreten. Auf der Stadtratsliste der FWG steht Körner auf Platz drei. „Ich hoffe, dass ich in den Stadtrat gewählt werde, um die Interessen des Stadtteils zu vertreten.“



Auf der FWG-Ortsbeiratsliste stehen nach Körner Gabriele Heilmann, Hartmut Leiner, Udo Brünisholz, Kirsten Nagel, Dieter Becker, Thomas Klein, Nico Heilmann, Wolfgang Blum, Thomas Linse und Heiko Brünisholz.

„In Rimschweiler stellt die FWG keinen Ortsvorsteher-Kandidaten“, erklärte Dettweiler. Die Liste für den Ortsbeirat werde in den nächsten Wochen gewählt, kündigte Stefan Schantz an, der die FWG bisher als einziger im Ortsbeirat vertritt. „Ziel ist es, zumindest zwei Ortsbeiräte zu stellen“, sagte Schantz. Mit dem Fahrbahnteiler vor dem Ort zur Verkehrsberuhigung nannte er ein Thema. Denn die L 700 habe nicht die erhoffte Entlastung für die Ortsdurchfahrt gebracht. Den Erhalt des Kindergartens und der Schule, die Sanierung des Gemeindehauses mit einer ebenerdigen Seniorenstube und eine Nutzung des Geländes Mazurkiewicz zählte Schantz weitere Vorhaben auf. Ganz neu war der Vorschlag einer E-Bike-Ladestation am Radweg. Dazu müssten „die Fesseln für das Vorortbudget“ gelöst werden.