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OGV Bubenhausen
Der Stadtteil im Fokus der Vereinsarbeit

Von links: Schriftführer Dieter Rosanowski, Helmine Dreyer, Vorsitzender Kurt Kennerknecht, Günther Schneider, davor Hilde Gerlinger.
Von links: Schriftführer Dieter Rosanowski, Helmine Dreyer, Vorsitzender Kurt Kennerknecht, Günther Schneider, davor Hilde Gerlinger. FOTO: Lehmann
Zweibrücken. Obst- und Gartenbauverein Bubenhausen entwickelt sich hin zu einem Gesellschaftsverein.

(fro) Die vergangene Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Bubenhausen verlief in ruhigem Fahrwasser. Das Fazit dieser Veranstaltung: es gibt nichts groß zu beanstanden. Das neue Jahr kann also beginnen.

Die Gärtnerklause war sehr gut gefüllt. Der Vorsitzende Kurt Kennerknecht blickte zurück auf das Jahr 2017: „Mit dem Erreichten kann man zufrieden sein; andererseits kann es natürlich noch besser werden.“ Seiner Meinung nach seien die Kaffeenachmittage jeden dritten Sonntag im Monat, wie ja auch heute, sehr rege besucht.

Da der Verein gut aufgestellt ist, gibt es Zeit, alle Anfragen in Ruhe zu diskutieren und zu beantworten. Das faschingsbeendende Heringsessen wurde im vergangenen Jahr prima angenommen: 65 OGVler schlugen zu und verzehrten bei dieser Gelegenheit weit über 100 Heringe. Gärtnermeister Heiko Hübscher berichtete, vorbereitenderweise, bereits im März vom kommenden „Blütenzauber im Herbst“. Im Mai führte eine Fahrt des Vereins nach Weinheim und Worms, das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite.



Im Juli dann ging es fünf Tage mit 30 Mitgliedern ins schöne Frankenland. „Wir haben viel erlebt und gesehen“, so der Vorsitzende. Kaum zurück, stand das Sommerfest an und wurde ein voller Erfolg. So nahm das Jahr seinen Lauf, verweilte kurz auf dem „Federweisenfest“, den Zwiebelkuchen spendeten Vereinsmitglieder. Überschüssiges Geld fließt sozialen Projekten im Stadtteil zu. Im Dezember machten sich 29 Teilnehmer auf den Weg nach Deidesheim zum Besuch des Weihnachtsmarktes.

Der Verein zählt zurzeit 275 Mitglieder, beim 100. Geburtstag vor sechs Jahren waren es noch an die 300. Das hängt mit der Altersverteilung der Mitglieder zusammen. Im laufenden Jahr wiederholen sich die bewährten Unternehmungen mit der Anfahrt anderer lohnenswerter Ziele.

Zu Arbeitseinsätzen auf dem Dorfplatz oder zur Pflege und Verschönerung verschiedener Beete im Straßenbild wird auch in diesem Jahr wieder aufgerufen. Insgesamt ist die Entwicklung des Vereins hin zu einem Gesellschaftsverein offensichtlich; wenn auch botanische und gärtnerische Themen noch im Vordergrund stehen.

Während der Sitzung wurden verdiente langjährige Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins geehrt. Für 25 Jahre: Christa Scharwatz, Gerhard Zapp, Peter Mörz; für 30 Jahre: Hilde Gerlinger; für 50 Jahre: Doris Meder, Günther Schneider; und für 60 Jahre: Helmine Dreyer und Siegrid Lück.