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Der eine mag’s der andere nicht

Sogenannte Hoch-Entaster ermöglichen ein Arbeiten hoch oben, bei gleichzeitig sicherem Stand auf dem Boden.
Sogenannte Hoch-Entaster ermöglichen ein Arbeiten hoch oben, bei gleichzeitig sicherem Stand auf dem Boden. FOTO: djd/STIHL
Tattoos sind beliebt, kommen aber nicht bei jedem gleich gut an. Auch die Körperstelle ist laut Umfrage wichtig.

Der Jahrhundertsommer 2018 bot reichlich Gelegenheit, nackte Haut zu zeigen – ob im Schwimmbad, am Baggersee oder auch beim abendlichen Bummel durch die City. Dabei konnte niemandem entgehen: Tattoos in allen Variationen sind beliebt wie nie zuvor. Jeder fünfte Deutsche hat bereits eines, mehr als jeder Zehnte plant, sich ein Motiv auf der Haut verewigen zu lassen. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Datingportals LoveScout24 und Ipsos. Die Kehrseite der Medaille: Beim jeweils anderen Geschlecht kommen Tätowierungen nicht uneingeschränkt gut an. Nur knapp jeder Zweite betrachtet sie als sexy und auch nicht jede Körperregion ist gleichermaßen beliebt. Auffällig sind hier die Altersunterschiede: Während zwei Drittel unter 30 ein Tattoo beim Partner oder potenziellen Partner sexy finden, ist es in der Generation 50plus nicht mal jeder Dritte. Jedenfalls sind Tätowierungen heute allgegenwärtig – ob bei bekannten Fußballern wie Mesut Özil und Toni Kroos oder bei Stars wie Angelina Jolie oder Ed Sheeran. Der Umfrage zufolge stehen vor allem die Jüngeren auf die „Körperbemalung“: 29 Prozent der Befragten zwischen 16 und 29 Jahren haben bereits ein Tattoo, jeder Vierte plant den Nadelstich. Dagegen schließen es 80 Prozent der über 50-Jährigen kategorisch aus, sich tätowieren zu lassen.

Tattoo ist nicht gleich Tattoo – auf die richtige Körperstelle kommt es an, wenn man beim anderen Geschlecht punkten will. Laut der Umfrage finden 33 Prozent der Frauen beispielsweise eine Oberarmtätowierung beim Partner oder potenziellen Partner sexy, bei den Männern sind es nur 17 Prozent. Eine Tätowierung auf dem Rücken gefällt 19 Prozent der Frauen und 16 Prozent der Männer, Tinte auf dem Unterarm kommt bei knapp jeder sechsten Frau gut an. Viele Männer finden es prickelnd, wenn sie ein Tattoo bei der Partnerin erst in intimen Momenten entdecken. Und was geht gar nicht? Ganzkörpertattoos haben bei kaum jemandem einen erotischen Effekt – und auch das früher so beliebte „Arschgeweih“ hat mittlerweile ausgedient.⇥djd