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Christoph Gensch tritt bei der Landtagswahl für die CDU an

Zweibrücken. Christoph Gensch soll es für die CDU richten: Der Mediziner bestätigte gestern auf Anfrage Merkur-Informationen, dass er bei der Landtagswahl im Frühjahr 2016 als Direktkandidat antreten will und soll. Fritz Schäfer

Die Vorstände des Zweibrücker CDU-Kreisverbands und des Gemeindeverbands Zweibrücken-Land haben einstimmig Gensch vorgeschlagen. In enger Abstimmung mit dem Gemeindeverband Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben. Gewählt wird der Kandidat in der Wahlkreis-Delegiertenversammlung im Juni. Der 35-Jährige ist seit 2013 Vorsitzender der CDU Zweibrücken und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. "Wenn man bei einer Wahl antritt, möchte man gewinnen", strebt Gensch das Direktmandat in dem traditionell roten Wahlkreis an. Seit 15 Jahren vertritt Fritz Presl (SPD ) den Wahlkreis 46, zuletzt mit 7,9 Prozentpunkten Vorsprung auf den damaligen CDU-Bewerber Michael Wöhler. Um sicher in den Landtag zu ziehen, müsste Gensch auf der CDU-Landesliste vorne platziert werden. "Darüber wird noch gesprochen." Die politische Sicherstellung der Infrastruktur mit der Verlängerung der S-Bahn nach Zweibrücken , dem vierspurigen Ausbau der B 10 oder maximal schnellen Internetanschlüssen und erneuerbare Energien nennt Gensch als Aufgaben für den Zweibrücker Abgeordneten.