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Anzeige Ich lebe gerne in Niederauerbach
Plantsch-plantsch und quietsch-quietsch

Christina Bauer mit der „Niederauerbach-Ente“ vor 199 der gesammelten Badevögel.
Christina Bauer mit der „Niederauerbach-Ente“ vor 199 der gesammelten Badevögel. FOTO: Volker Baumann
Christina Bauer aus Niederauerbach sammelt Bade-  und Quietscheenten. Von Volker Baumann

Vor sieben Jahren hat es bei der seit Anfang August frisch verheirateten Christina Bauer aus Niederauerbach angefangen – das Sammeln von Bade- und Quietscheenten der verschiedensten Kategorien. Aus einem Werbegeschenk, das sie damals erhalten hatte, wurde inzwischen eine Sammlung von 200 der putzigen Mini-Enten, die alle sortiert in einer Vitrine untergebracht sind. Alleine zur ihrer Hochzeit mit Ehemann Pascal, ebenfalls leidenschaftlicher Sammler von Opel-Automodellen und Jägermeister-Accessoires, habe sie 50 der Badevögel geschenkt bekommen. Sie gönnt den Enten allerdings nicht das Badevergnügen, sondern lässt sie lieber im Trocknen, da Wasser in den Luftlöchern der Plastiktiere schnell unangenehmen Geruch bilden könne. Es sollen ja auch reine Sammel- und keine Schwimm-Enten sein, wie etwa die seltene „Cape-Canaveral-Ente“ im Raumschiff, mitgebracht von einem USA-Aufenthalt. So zieht sich die Herkunft der Enten quer durch die Welt, da auf jeder Urlaubsreise, bevor sonst etwas unternommen wird, als erstes der Erwerb eines Quietschevogels auf dem Programm steht. Ostfriesen-Enten geben sich so in der Vitrine ihr Stelldichein mit Irland-, Holland-, oder Kuba-Enten. Aber auch verschiedene Städte und Orte sind repräsentiert und - es gibt sogar eine Niederauerbach-Ente. Sie durfte jetzt zur Kerwe die Vitrine verlassen und sich bei Familie Bauer mal unters Volk mischen, das sich dort immer zur Werbetour der Straußjugend auf dem Balkon trifft. „Einen lebendigen Ortsteil haben wir hier, tollen Zusammenhalt, eine coole Clique und Alt und Jung ziehen an einem Strang“, lassen die frisch Vermählten gerne wissen.