| 00:10 Uhr

Bis zur Zweibrücker Oberbürgermeister-Wahl am 23. September stellt der Pfälzische Merkur den Kandidaten wöchentlich eine Frage, auf die alle in einer vorgegebenen Länge antworten sollen. – Heute: Als kleinste kreisfreie Stadt Deutschlands ist absehbar, dass Zweibrücken seine Eigenständigkeit verliert, falls Rheinland-Pfalz die  angekündigten Verwaltungsreform-Pläne vorantreibt. Wie und mit wem soll sich Zweibrücken in der Region künftig aufstellen?
Christian Gauf

Christian Gauf (CDU).
Christian Gauf (CDU). FOTO: Lutz Fröhlich
„Zunächst einmal kämpfe ich für die Eigenständigkeit der Stadt Zweibrücken!

Mir ist aber bekannt, dass die Landesregierung im Zusammenhang mit der angekündigten Verwaltungsreform entsprechende Gutachten in Auftrag gegeben hat. Ich habe allerdings bislang noch keine Kenntnis über den Inhalt dieser Gutachten.

Ungeachtet dieser Gutachten würde ich einen Zusammenschluss der Stadt Zweibrücken mit der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land begrüßen. In dieser Konstellation hätte die Stadt Zweibrücken knapp über 50 000 Einwohner. Und man hätte auf längere Sicht mit Sicherheit die größten Einsparpotenziale. Sollte also solch ein möglicher Zusammenschluss von der Landesregierung präferiert werden, hätte dies meine vollste Unterstützung.

Sollte dies nicht der Fall sein, sehe ich auf jeden Fall enorme Kooperationsmöglichkeiten mit dem Landkreis Südwestpfalz, der Stadt Pirmasens und eben der Verbandsgemeinde durch eine Bündelung von Fachwissen in vielen Bereichen. Wie sich gezeigt hat, wird das bereits bestehende Angebot der gemeinsamen Kfz-Zulassungsstelle, die wir mit dem Landkreis Südwestpfalz und der Stadt Pirmasens eingerichtet haben, als sehr bürgerfreundlich eingestuft und angenommen.“