| 22:09 Uhr

Knöllchen in Rheinland-Pfalz
Bußgeldstellen angeblich fast alle besetzt

Die Zentrale Bußgeldstelle in Zweibrücken.
Die Zentrale Bußgeldstelle in Zweibrücken. FOTO: jam
Zweibrücken/Mainz. Der Personalengpass bei der Zweibrücker Bußgeldstelle ist laut einer SWR-Meldung weitgehend behoben. Demnach sind inzwischen fast alle 125 neu eingerichteten Stellen besetzt. Gegenüber dem Merkur hatte das Land vor zwei Monaten allerdings davon gesprochen, dass rund 130 der 160 im Juni angekündigten neuen Stellen bei der ZBS in Speyer und der Rosenstadt besetzt seien und für die restlichen gerade das Bewerbungsverfahren laufe. Etwa 106 der 160 Arbeitsplätze sollten letztlich auf Zweibrücken entfallen. Das rheinland-pfälzische Innenministerium konnte zu den Zahlen auf Merkur-Anfrage nichts sagen, weil der Leiter der Bußgeldstelle nicht erreichbar war.

Der Personalengpass bei der Zweibrücker Bußgeldstelle ist laut einer SWR-Meldung weitgehend behoben. Demnach sind inzwischen fast alle 125 neu eingerichteten Stellen besetzt. Gegenüber dem Merkur hatte das Land vor zwei Monaten allerdings davon gesprochen, dass rund 130 der 160 im Juni angekündigten neuen Stellen bei der ZBS in Speyer und der Rosenstadt besetzt seien und für die restlichen gerade das Bewerbungsverfahren laufe. Etwa 106 der 160 Arbeitsplätze sollten letztlich auf Zweibrücken entfallen. Das rheinland-pfälzische Innenministerium konnte zu den Zahlen auf Merkur-Anfrage nichts sagen, weil der Leiter der Bußgeldstelle nicht erreichbar war.

Allerdings hat die Mainzer Behörde die durch Knöllchen erwarteten Einnahmen etwas heraufgesetzt. War bisher von 56 Millionen Euro für dieses Jahr die Rede, hält das Land jetzt auch 60 Millionen Euro für möglich. Seit das Land dieses Jahr 15 neue Blitzer aufgestellt hat, darunter fünf stationäre und zehn mobile, stieg die Zahl der Strafzettel alleine bis Ende Oktober mit 1,3 Millionen auf annähernd den doppelten Wert von ganz 2016. Durch die neuen Blitzer stieg der Personalbedarf stark an, noch vor zwei Monaten klagten die Polizeigewerkschaften über deutlich zu wenige Mitarbeiter (wir berichteten). Ab dem 1. Juli 2018 soll bei der Behörde ein neues Programm eingeführt werden, das die Bearbeitung von Bußgeldfällen erleichtert.