| 22:43 Uhr

Merkur-Aktion
Burger gut, alles gut

 Eine Atempause für ein Gruppenfoto gabs hier für die 30 Teilnehmer von „Top(f)kontakte“ – zwischen leckeren Taccos als Vorspeise und den selbstgebrutzelten Burgern als Hauptgang.
Eine Atempause für ein Gruppenfoto gabs hier für die 30 Teilnehmer von „Top(f)kontakte“ – zwischen leckeren Taccos als Vorspeise und den selbstgebrutzelten Burgern als Hauptgang. FOTO: Nadine Bröcker
Zweibrücken. Gemeinsam kochend ins Gespräch kommen: Gestern Abend funktionierte das im Timeless Diner ausgezeichnet. Von Nadine Bröcker

Im Vorfeld der gestrigen IHK-Tischrunde suchten sich die Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz und Saarland gestern Abend Verstärkung. Zusammen mit dem Pfälzischen Merkur stand der gestrige Abend darum unter dem Motto „Top(f)kontakte … gemeinsam burgern.“

In der Timeless Diner-Bar kamen dafür 30 Unternehmer zusammen, um zwischen Schneidebrett, Burgergrill und gutem Essen ins Gespräch zu kommen. Seit dem Jahr 2009 fanden die Top(f)kontakte nun zum dritten Mal statt. Stand beim letzten noch die gehobene französische Küche im Mittelpunkt, durfte es bei diesem jüngsten Top(f)kontakt gerne etwas „rustikaler“ sein. Da fiel die Wahl auf das Zubereiten von Burgern. IHK-Saar-Vizepräsident Wolfgang Herges erklärte, man habe damals etwas „Grenzüberschreitendes“ für Unternehmer schaffen wollen und „gemeinsam kochen hat ja was.“ Und Andreas Knüpfer, Geschäftsführer der IHK-Zweigstelle Pirmasens, ergänzte gleich zu Beginn: „Neben dem Kochen steht natürlich auch auf dem Programm, dass wir miteinander reden“.

Da hatten beide Recht, denn es wurde bei guter Stimmung miteinander gekocht, organisiert und geredet. Dafür wurden drei Teams gebildet, in denen zuvor niemand außer den Teamleitern wusste, worin die Aufgaben bestehen. So war eine Gruppe für das Eindecken zuständig, die andere für die Getränkebestellung und Bewirtung und eine dritte für die Zubereitung der Speisen. Dazwischen Kristin Hartmann und Klaus Wachter, die 2012 aus der Begeisterung zum Stil der 50er Jahre, der Musik und den dazu gehörigen Autos zusammen die Timeless Diner-Bar eröffneten und den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite standen. Das klappte  in allen Bereichen bestens, lediglich bei der Zubereitung der Vorspeise wurde eine Sache vom Großteil der Teilnehmer gemieden: das Zwiebelschälen. Oder in Bernd Bosslets Worten: „eine traurige Angelegenheit“. Sandra Cleemann konnte sich dafür für den Spüldienst regelrecht begeistern und war besonders gespannt darauf, die neue Kulisse der Dinner-Bar kennenzulernen. Bernd Bosslet, der sonst bei nahezu jeder IHK-Tischrunde dabei ist, lobte die Kontakte und das Zusammensein. „Es ist eine schöne Abwechslung“, erklärte er. Auch deshalb, weil man sonst betriebsblind werde, wenn man immer nur die gleichen Menschen um sich habe.



Kai Schließmeier lobte zwischen Vorspeise, etwa Salaten und Taccos, und Burger-Hauptgang die Veranstaltung. „Ich finde es eine super Organisation, hier 30 Personen durch die Küche zu schleusen. Jeder hat was getan, jeder war dabei und hat einen richtigen Bezug dazu.“ Eine tolle Gelegenheit auch, Menschen kennenzulernen, von denen man zwar weiß, mit denen man nie wirklich ins Gespräch kommt. „Die Kontakte sind schon wertvoll“, findet Schließmeier.