| 18:01 Uhr

Landgestüt Zweibrücken
Unterstützungsfonds füllt sich

 Das Zweibrücker Landgestüt im April 2019
Das Zweibrücker Landgestüt im April 2019 FOTO: Jan Althoff
Zweibrücken. „Unser Landgestüt“ hat schon fast zwei Drittel der angepeilten 100 000 Euro eingesammelt. Von Fritz Schäfer

„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, wertet Bürgermeister Christian Gauf (CDU) die rund 60 000 Euro, die in den gut zwei Monaten nach der Einrichtung beim Bürger- und Unterstützungsfonds „Unser Landgestüt“ eingegangen sind. Der Vorsitzende der Stiftung Landgestüt hofft, dass bis Ende des Jahres zwei Drittel der anvisierten 100 000 Euro auf dem vom Kulturgut Zweibrücker Pferd betreuten Fonds eingegangen sind. Neben Firmen und Institutionen hätten auch viele Zweibrücker ihr Scherflein dazu beigetragen, freut sich Gauf. „Das zeigt, dass die Bürger zum Landgestüt stehen.“

Derweil hat der Stiftungsrat bei seiner jüngsten Sitzung die Jahresrechnung gebilligt, informierte der städtische Kämmerer, Julian Dormann. In der Sitzung waren der Stiftungsrat und der Stiftungsrat erstmals komplett besetzt. Nach der Beteiligung des Bezirksverbands Pfalz in Höhe von jährlich 80 000 Euro für den Erhalt der Anlage sind auch Vertreter des Bezirkstags in die Landgestüts-Gremien benannt worden.

Der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder (CDU) gehört dem jetzt vierköpfigen Stiftungsvorstand an. Neben dem Vorsitzenden, Bürgermeister Gauf, noch der Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) und der Beigeordnete Henno Pirmann (SPD). Zu den sieben Vertretern der Stadt gehören jetzt noch Christina Rauch (CDU) und Berni Düker (SPD) aus Zweibrücken und aus Ramstein Marcus Klein (CDU) als Vertreter des Bezirkstags dem Stiftungsrat an.



Das Gremium befasst sich auch mit dem Neubau des Kindergartens auf dem früheren Sportplatz an der Festhalle. Die Stiftung verpachtet das Gelände an die Stadt. Die neue Geschäftsführerin Maren Müller erläuterte bei der Sitzung ihre Pläne für das Landgestüt. Gauf ist zuversichtlich, dass die neue Geschäftsführerin das Gestüt gut weiterführen wird. Erfreulich sei der „reibungslose Übergang“ von Alexander Kölsch zu Maren Müller.

 Seit etwa zwei Monaten gibt es den Unterstützungsfond für das Zweibrücker Landgestüt.
Seit etwa zwei Monaten gibt es den Unterstützungsfond für das Zweibrücker Landgestüt. FOTO: Jan Althoff