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Landgestüt Zweibrücken
Bezirkstag sendet vier Vertreter in Landgestütsstiftung

Der Bezirksverband wird künftig nicht nur finanziell, sondern auch personell großen Einfluss auf das traditionsreiche Landgestüt Zweibrücken haben.
Der Bezirksverband wird künftig nicht nur finanziell, sondern auch personell großen Einfluss auf das traditionsreiche Landgestüt Zweibrücken haben. FOTO: dpa / Landgestüt
Zweibrücken. Seit Mittwoch ist klar, wie der Bezirksverband Pfalz künftig beim Zweibrücker Landgestüt eingebunden ist. Der Bezirksausschuss des Bezirkstags Pfalz hat den Entwurf einer überarbeiteten Satzung der Landgestütsstiftung zugestimmt, erklärte gestern Bezirkstags-Präsident Theo Wieder auf Anfrage. Von Eric Kolling

Die neue Satzung sieht vor, dass der Bezirksverband im vierköpfigen Vorstand der Gestütsstiftung einen Sitz erhält, den sein Präsident einnimmt – derzeit Wieder. Außerdem wird der Bezirksverband drei der zehn Sitze im Landgestüt-Stiftungsrat übernehmen. Wer konkret dorthin entsendet wird, soll der Bezirkstag in seiner August-Sitzung entscheiden, so Wieder.

Die Mitbestimmung war die Bedingung für Bezirksverbands-Zuschüsse. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss vom Dezember stand unter dem Vorbehalt, dass die Beteiligung detailliert festgezurrt wird. Als nächstes soll die Änderung der Stiftungssatzung in den Landgestüt-Stiftungsrat eingebracht und der Stiftungsaufsicht (ADD) vorgelegt werden. Theo Wieder erinnerte daran, dass die 80 000 Euro, die vorläufig regelmäßig nach Zweibrücken fließen, zweckgebunden in den Topf der Landgestüts-Stiftung gehen und zwar für den Erhalt des inneren Kerns. Noch nicht geklärt ist, ob auch das Land weiter „einen angemessenen finanziellen Beitrag für den Fortbestand des Landgestüts leistet“, wie es der Bezirksverband im Dezember formuliert hatte. Laut Wirtschaftsministerium will man dort zunächst klären, welche Fördermöglichkeiten möglich sind und ob das Vorhaben „langfristig tragfähig ist“.