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Beschäftigungsrekord auf dem Flugplatz

Zweibrücken. "Ich gehe davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2011 wieder anzieht", hatte der Leiter der Arbeitsagentur Pirmasens, Armin Schätter, im Januar vorhergesagt. Und der Chef der südwestpfälzischen Arbeitsverwaltung hat recht behalten. Ende Juni waren 2649 Menschen auf dem Areal des früheren amerikanischen Flugplatzes beschäftigt

Zweibrücken. "Ich gehe davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2011 wieder anzieht", hatte der Leiter der Arbeitsagentur Pirmasens, Armin Schätter, im Januar vorhergesagt. Und der Chef der südwestpfälzischen Arbeitsverwaltung hat recht behalten. Ende Juni waren 2649 Menschen auf dem Areal des früheren amerikanischen Flugplatzes beschäftigt. Ende Dezember waren es 2520, Mitte 2010 waren es 2478.Der Vorsteher des Zweckverbands Entwicklungsgebiet Flugplatz (ZEF), Oberbürgermeister Helmut Reichling, ist "hocherfreut" über die "Rekordzahlen" und sie entsprächen den Erwartungen. Dem ZEF sei es gelungen Firmen zu halten und begonnene Entwicklungen weiter voran zu bringen. Zur Steigerung habe die Erweiterung des Style Outlets mit 80 neuen Beschäftigten beigetragen. Auch beim sonstigen Gewerbe gebe es einen Zuwachs von 50 Beschäftigten. Im Luftfahrtnahen Gewerbe und im Multimedia-Internet-Park blieb die Zahl konstant. Im MIP sank von Sommer 2009 bis Ende 2010 die Zahl um 200 auf 535.

Oberbürgermeister Reichling war auch nach dem Rückgang zum Jahresende 2010 nicht beunruhigt. Er setzte auf die Bandbreite der ansässigen Unternehmen. Dieser "sehr gute Mix" ist für den stellvertretenden Verbandsvorsteher, Landrat Hans Jörg Duppré, auch ein Garant für die stabile Entwicklung auf dem Flugplatzgelände. Duppré: "Die Entwicklung ist sehr wichtig für unsere Region." Der Landrat macht auch saisonale Gründe für den Anstieg aus. Im Sommer gebe es eine höhere Frequenz im Outlet-Center und den Freizeiteinrichtungen. sf