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Klare Mehrheit gegen zwei ehrenamtliche Beigeordnete
Stadtspitze bleibt rein hauptamtlich

Zweibrücken. Die Struktur des Zweibrücker Stadtvorstands bleibt unverändert: Oberbürgermeister, Bürgermeister (als erster hauptamtlicher Beigeordneter) und ein zweiter hauptamtlicher Beigeordneter. Das hat der Stadtrat gestern Abend mit 29 zu 9 Stimmen beschlossen. Von Lutz Fröhlich
Lutz Fröhlich

Redakteur und Lokalreporter Zweibrücken

Für den FWG-Antrag, die Hauptsatzung zu ändern, um nach dem Ruhestand des hauptamtlichen Beigeordnenten Henno Pirmann (SPD) Ende Dezember dessen Stelle durch zwei ehrenamtliche Beigeordnete zu ersetzen, stimmten außer der FWG nur die AfD und von der CDU Thomas Eckerlein. Atilla Eren (WG Schneider) enthielt sich. Die AfD hatte schon vorher ihren eigenen Antrag (ein ehrenamtlicher Beigordneter) zurückgezogen Kernargumente der Hauptamtlichkeits-Anhänger waren die großen Aufgaben, vor denen Zweibrücken stehe: Diese seien nicht nebenbei zu erledigen. Auf eine öffentliche Aussschreibung der Stelle verzichtete der Rat, gegen die Stimmen von AfD und Barbara Danner-Schmidt (Grüne).