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Speer das Sanitätshaus
Bei Zucker kommt es wie bei Fett oder Salz auf die Menge an

Unter fachlicher Anleitung und mit Gleichgesinnten trainiert es sich ganz wunderbar.
Unter fachlicher Anleitung und mit Gleichgesinnten trainiert es sich ganz wunderbar. FOTO: Robert Kneschke - Fotolia / Robert Kneschke
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Süße gehört zum Leben einfach dazu. Sie zählt zu den ersten Geschmacksempfindungen, die etwa Babys mit der Muttermilch wahrnehmen. Doch wie bei vielem gilt auch für den Zuckerkonsum: Auf die richtige Menge kommt es an. Am gesündsten ist natürlich Wasser oder ungesüßter Tee. Aber wer nicht ganz auf Süßes verzichten will, dem empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO etwa für Erwachsene eine Maximalmenge von 50 Gramm pro Tag – das entspricht gut zehn Teelöffeln Zucker. In Maßen genossen darf es also auch mal ein Stück Kuchen oder ein zuckerhaltiges Getränke sein.

Verbraucher können beispielsweise bei der Wahl ihres Durstlöschers heute aus einer breit gefächerten Palette an Produkten auswählen. Dazu gehören neben klassischen Angeboten auch immer mehr kalorienfreie oder -reduzierte Alternativen oder auch Mineralwässer als zucker- und kalorienfreie Erfrischung.

Viele Unternehmen sind schon seit Jahren aktiv, um neue Rezepte zu entwickeln. Ihre Produkt sind bereits zuckerreduziert oder -frei. „Wir senken den Zuckergehalt in unseren Erfrischungsgetränken bis 2020 um zehn Prozent“, erklärt zum Beispiel Stefanie Effner, Pressesprecherin von Coca-Cola Deutschland. Ein weiterer Trend: Verbraucher wünschen kleinere Portionsgrößen. Erfrischungsgetränke etwa in Minidosen oder kleineren Glasflaschen sind gefragt.



Viele Experten meinen, dass Übergewicht nicht alleine von Zucker verursacht wird, sondern von vielen weiteren Bedingungen abhängt. Die Gleichung Limonade gleich Übergewicht lässt sich nicht bestätigen, wie ein Beispiel zeigt: In Ländern wie Finnland, wo Jugendliche sehr wenig Softdrinks konsumieren, gibt es laut WHO eine hohe Übergewichtsrate. In den Niederlanden ist es genau umgekehrt. Ausschlaggebend sind stets der gesamte Lebensstil und wichtige Faktoren wie etwa ausreichende Bewegung. Übergewicht ist also ein komplexes Problem.

Was ist mit Süßstoffen? Süßstoffe sorgen für süßen Geschmack, haben aber praktisch keine Kalorien. Sie sind heute ein fester Bestandteil einer kalorienbewussten Ernährung und können dabei helfen, die richtige Balance zwischen Energieaufnahme und -verbrauch herzustellen.

Um dem Wunsch vieler Verbraucher nach Erfrischungsgetränken mit weniger oder keinen Kalorien nachzukommen, sind Süßstoffe unersetzlich. Viele Unternehmen verwenden in Deutschland ausschließlich Süßstoffe, die in der EU für Lebensmittel zugelassen sind, wie zum Beispiel Aspartam. Offizielle Stellen wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) haben die Sicherheit der Süßstoffe genauestens geprüft und stufen diese als sicher ein.djd

Wunderbare Geschenkideen präsentieren die beiden Auszubildenden Sarah Error (links) und Sarah Schwendler.
Wunderbare Geschenkideen präsentieren die beiden Auszubildenden Sarah Error (links) und Sarah Schwendler. FOTO: Elisabeth Heil