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Truppacher Höhe
Politik will Pläne für großes Möbelhaus endgültig stoppen

 Auf einem Teil des Feldes hinter dem Turbo-Kreisel sollte das Möbelhaus entstehen – doch dafür wird wohl kein Baurecht gewährt.
Auf einem Teil des Feldes hinter dem Turbo-Kreisel sollte das Möbelhaus entstehen – doch dafür wird wohl kein Baurecht gewährt. FOTO: pm / lbsp
Zweibrücken. Auf der Truppacher Höhe wird es wohl kein Riesen-Möbelhaus geben – nicht mal ein kleines. Denn der interkommunale „Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken“ möchte das im Mai 2017 eröffnete Bebauungsplanverfahren aufheben. Von Lutz Fröhlich
Lutz Fröhlich

Redakteur und Lokalreporter Zweibrücken

Dieser Antrag des von Landrätin Susanne Ganster (CDU) und Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) geführten ZEF steht am Donnerstag auf der Tagesordnung der Verbandsversammlung. Im Beschlussvorschlag heißt es zur Begründung nur, wie nichtöffentlich „ausführlich dargelegt „kann ein Bebauungsplan mit den im städtebaulichen Vertrag zwischen dem ZEF und Kleinpoppen Projekte vorgesehenen Zielen nicht rechtmäßig aufgestellt werden“. Näher will sich der ZEF in der teils öffentlichen Sitzung (17 Uhr, VG-Verwaltung) äußern. Investor André Kleinpoppen hat auf Merkur-Anfrage noch nicht geantwortet. Die Ratsfraktionschefs Christoph Gensch (CDU) und Stéphane Moulin (SPD) begrüßen das Aus für das mit bis zu 45 000 Quadratmetern geplante Möbelhaus. Gensch sagte, er habe das Projekt schon immer abgelehnt. Moulin erklärte den Sinneswandel der SPD im Laufe der Jahre mit dem Wechsel im OB-Amt und Gesprächen mit dem Investor, der „manches angekündigt hat, was nicht so ganz belastbar war“.