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Barmer-Auswertung
Überdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

Der Krankenstand in Zweibrücken lag im vergangenen Jahr mit 5,2 Prozent über dem Landesdurchschnitt.
Der Krankenstand in Zweibrücken lag im vergangenen Jahr mit 5,2 Prozent über dem Landesdurchschnitt. FOTO: dpa / Arno Burgi
Zweibrücken. Hauptursache waren laut Barmer in Zweibrücken Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und psychische Störungen.

Die Beschäftigten in Zweibrücken waren 2017 häufiger krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das zeigt der Gesundheitsreport der Barmer-Krankenversicherung. Hansjörg Lambrix, Regionalgeschäftsführer der Barmer, erläutert: „Hauptursache für die Krankschreibungen in Zweibrücken waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.“

Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Zweibrücken im vergangenen Jahr im Durchschnitt 1,2 (Rheinland-Pfalz: 1,3) Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 18,9 (Rheinland-Pfalz: 17,7) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage.

Der Krankenstand lag in Zweibrücken bei 5,2 Prozent (Rheinland-Pfalz: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1000 Beschäftigten 52 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Lambrix.



Die häufigsten Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten in Zweibrücken waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (4,5 Tage), psychische Störungen (3,7 Tage), Atemwegserkrankungen (2,6 Tage) und Verletzungen (1,9 Tage).

Für den Gesundheitsreport wurden die Daten von 185 000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen ausgewertet. Das sind 12,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Rheinland-Pfalz.