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Stadt übernimmt Haftung
Bald wieder Torjubel auf Bolzplatz

Die Tore auf dem Bolzplatz waren marode und mussten weichen.
Die Tore auf dem Bolzplatz waren marode und mussten weichen. FOTO: privat
Zweibrücken. Stadt und IG Beckerswäldchen teilen sich die Kosten für neue Tore. Die Stadt übernimmt die Haftung für das Gelände. Von Fritz Schäfer

Die torlose Zeit auf dem Bolzplatz am Rand des Baugebiets Beckerswäldchen dürfte bald vorbei sein. Dann können die Kinder und Jugendlichen wieder mit dem Ball auf Torejagd gehen. „Wir haben uns mit dem Bürgermeister und dem Jugendamt getroffen. Und in einer halben Stunde war alles geregelt“, informierte Vorstandssprecher Klaus Danner bei einer Versammlung der IG Beckerswäldchen im Sportheim des TuS Wattweiler.

Bis vor zwei Jahren standen auf dem vor einem Jahrzehnt angelegten Platz Tore. Dann wurden die kaputten Tore entfernt. Und seitdem wurde die IG immer wieder vertröstet (wir berichteten). Zwei Knackpunkte galt es zu lösen. Zum einen die Haftungsfrage für den nicht auf dem Spielplatzplan der Stadt aufgeführten Bolzplatz. „Christian Gauf hat schnell zugesagt , dass die Stadt die Haftung übernimmt“, berichtete Danner.

Dazu müsse der Platz in den Plan aufgenommen und durch ein entsprechendes Schild ausgewiesen werden. Weiter müssten sicherheitsgerechte Tore fachmännisch aufgestellt werden. Nach der Schätzung der Verwaltung kosten die Tore mit Netzen, das Schild und der Einbau durch den UBZ rund 4000 Euro.



„Di Hälfte zahlt die Stadt. Die andere Hälfte muss der Verein übernehmen“, sagte Danner. In der Versammlung erhob sich kein  Widerspruch, dass die Interessengemeinschaft ihren Teil beisteuert.

„Jetzt müssen wir das zusammenbringen“, sagte Danner. „Wir sollten das jetzt so akzeptieren und nicht mehr nachhaken“, sagte Michael Kipper. Vor allem der Preis wurde hinterfragt. Mit dem Hinweis auf die Haftungsfrage müsse man sich an Vorgaben halten. Auch beim Einbau, so Danner. Der Vorsitzende des TuS Wattweiler, Harald Nentwig, schlug vor, dass sich die IG an die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und die Stiftung der Sparkasse wenden sollen. Weiter könnten ein Spendenlauf oder ein Integrationsfest zur Einweihung Geld bringen.

„Wir sollten die Stiftungen anschreiben und ein Fest veranstalten“, sagte die Pressesprecherin Tatjana Schülmann. Doch schon jetzt soll mit einem Flugblatt zu Spenden aufgerufen werden. Danner: „Bürgermeister Gauf hat schon 100 Euro gespendet und dann haben wir noch Zusagen in Höhe von rund 1000 Euro.“