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Bahn-Gutachterkosten: Baugrunduntersuchung macht Großteil aus

Zweibrücken/Mainz. Das rheinland-pfälzische Infrastrukturministerium hat Kritik des Zweibrücker Bahnfreunde-Vereins an den Kosten für das Gutachten zur Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken (wir berichteten) zurückgewiesen

Zweibrücken/Mainz. Das rheinland-pfälzische Infrastrukturministerium hat Kritik des Zweibrücker Bahnfreunde-Vereins an den Kosten für das Gutachten zur Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken (wir berichteten) zurückgewiesen.Ministeriumssprecher David Freichel sagte auf Merkur-Anfrage, ihm sei nichts davon bekannt, dass einmal von nur 150 000 Euro die Rede gewesen sei. In Auftrag gegeben worden sei jetzt eine "sehr, sehr umfassende Untersuchung", begründete Freichel die Kosten von fast 700 000 Euro für die Vorentwurfsplanung. Den größten Anteil nehme dabei die Baugrunduntersuchung ein. "Die hätte man im Prinzip auch später machen können. Wir machen es aber jetzt gleich, weil wir Überraschungen vermeiden wollen." Da die Strecke in Verlängerung der S-Bahn Rhein-Neckar ja auch elektrifiziert werden solle, seien Mastgründungen erforderlich - und für diese sei die Bodenbeschaffenheit entlang der Strecke wichtig. Auch bei der Schätzung der Kosten für Material- und Arbeitseinsatz wolle man "möglichst genaue Ergebnisse", begründete Freichel den detaillierten und deshalb 695 000 Euro teuren Untersuchungsauftrag. lf