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Neugründung geplant
Awo will Stadtverband wiederaufleben lassen

Zweibrücken. (ek) Bei der Arbeiterwohlfahrt in Zweibrücken denkt man heute mit Hochgefühl an die Zeit Ingrid Schneiders zurück: Die vor viereinhalb Jahren verstorbene SPD-Stadträtin und –Landtagsabgeordnete war engagierte Vorsitzende der Zweibrücker Awo und Mitglied im Landesvorstand. Nicht zuletzt die Einrichtung einer Awo-Krabbel- und Kleiderstube 1987 ging auf ihre Initiative zurück. Zeiten, an denen die Awo jetzt noch stärker anknüpfen will. Daher kündigt Andrea Schantz, Chefin des Seniorenhauses am Rosengarten, die Neuauflage eines Awo-Stadtverbands Zweibrücken an. Die Gründungsversammlung soll am 20. November sein. Wer sich engagieren möchte, sei am 23. Oktober, 16. Uhr, zu einer Infoveranstaltung ins Seniorenhaus am Rosengarten eingeladen. Von Eric Kolling

(ek) Bei der Arbeiterwohlfahrt in Zweibrücken denkt man heute mit Hochgefühl an die Zeit Ingrid Schneiders zurück: Die vor viereinhalb Jahren verstorbene SPD-Stadträtin und –Landtagsabgeordnete war engagierte Vorsitzende der Zweibrücker Awo und Mitglied im Landesvorstand. Nicht zuletzt die Einrichtung einer Awo-Krabbel- und Kleiderstube 1987 ging auf ihre Initiative zurück. Zeiten, an denen die Awo jetzt noch stärker anknüpfen will. Daher kündigt Andrea Schantz, Chefin des Seniorenhauses am Rosengarten, die Neuauflage eines Awo-Stadtverbands Zweibrücken an. Die Gründungsversammlung soll am 20. November sein. Wer sich engagieren möchte, sei am 23. Oktober, 16. Uhr, zu einer Infoveranstaltung ins Seniorenhaus am Rosengarten eingeladen.

Die Wohlfahrtsorganisation sei in der Pfalz über fünf Kreis-, fünf Stadtkreisverbände und über 50 Ortsvereine engagiert, betont Schantz: So würden etwa Senioren- und Jugendtreffs, Tagesausflüge und Erlebnisfreizeiten, Schuldner- und Insolvenzberatungen, Vereine für Betreuungen, Flüchtlingshilfen oder Selbsthilfegruppen für Sucht- oder psychische Erkrankungen ins Leben gerufen und organisiert. In Zweibrücken das Awo-Seniorenheim durch das neue Café für die Bevölkerung zu öffnen, solle ein Schritt vor Ort sein. Doch man wolle weiter gehen, nicht nur die Heimbewohner sondern über den Stadtverband alle Zweibrücker von Awo-Aktivitäten profitieren lassen. Dass das auf positive Resonanz stoßen kann, zeige sich beim jährlichen Wünschebaum in der Vorweihnachtszeit. „Wenn wir ihn aufstellen, kommt immer jeder Wunsch zurück. Da sieht man, wie sich die Zweibrücker engagieren“, so Schantz hoffnungsfroh.