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Auf viele Pferde gesetzt

Die Helmholtz-Nachwuchsbörsianer. Foto: Kolf
Die Helmholtz-Nachwuchsbörsianer. Foto: Kolf FOTO: Kolf
Zweibrücken. Den dritten Platz auf Kreisebene haben beim zu Ende gegangenen Planspiel Börse Schüler des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums erreicht. Als Belohnung für den virtuellen Börsenerfolg gab es statt Aktien Bargeld. tkk

Zehn Wochen lang beobachteten die Schüler der 10d und der elften Klassen des Helmholtz-Gymnasiums Zweibrücken aufmerksam ihre Aktiendepots. Zusammen mit 73 anderen Spielgruppen aus elf Schulen des Geschäftsbereichs der Sparkasse Südwestpfalz nahmen sie am 33. Planspiel Börse teil.

Ausgestattet mit einem Spielkapital von 50 000 Euro ging es darum, auf dem virtuellen Parkett erfolgreich zu sein. Für die Gruppe "Dax-Bau" sprang am Ende ein fiktiver Gewinn von 5674,72 Euro und der dritte Platz in der Gesamtwertung heraus, hinter der BBS Rodalben und der Gewinnergruppe des Leipniz-Gymnasiums Pirmasens.

"Wir haben bewusst auf viele unterschiedliche aber stabile Aktien gesetzt, um das Risiko des Verlustes zu minimieren", erklärte Robin Kingler die Strategie der Gruppe. Trotzdem wagte man mit unbekannteren Unternehmen wie HeidelbergCement etwas Risiko: "Da es kein echtes Geld ist, konnte man auch etwas ausprobieren", so Jan Fernau.

Für den Erfolg konnten sich die sieben Elftklässler, Florian Bischoff, Jan Fernau, Moritz Gölzer, Robin Klingler, Paul Schmitt, Kai Stegner, David Urbany, über 250 Euro Preisgeld freuen, die Markus Heim, Leiter der Filialdirektion Zweibrücken , am Dienstagmorgen überreichte. Ein Preisgeld von 150 Euro erhielten Philipp Hausner, Nico Hunsicker und Tim Lugenbiehl, welche als Gruppe "InPhiNiTi", den fünften Platz belegten.

Der betreuende Lehrer Ralf Drewes zeigte sich stolz auf den Erfolg seiner Schützlinge, mahnte aber auch: "Als Lehrer wäre ich auch zufrieden gewesen, wenn die Gruppen Verlust gemacht hätten. So lernen die Schüler auch, die Schattenseite des Aktienhandels kennen".