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Agentur für Arbeit
Arbeitslosigkeit in Zweibrücken sinkt stark

Die Agentur für Arbeit in der Zweibrücker Kaiserstraße.
Die Agentur für Arbeit in der Zweibrücker Kaiserstraße. FOTO: Eric Kolling
Zweibrücken/Südwestpfalz/Kaiserslautern. März-Quote 1,7 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr: In der Westpfalz betrug der Rückgang nur 0,5 Punkte.

Mit dem Beginn der Frühjahrssaison ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Westpfalz in den vergangenen Wochen weiter zurückgegangen. Nachdem schon im Februar ein leichter Rückgang verzeichnet wurde, sorgten die saisonalen Impulse für eine weitere Entspannung am Arbeitsmarkt. Bis zum Zähltag Mitte März stellten insbesondere Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes sowie Bau- und Gartenbauunternehmen einen großen Teil der Mitarbeiter wieder ein, die in den Monaten zuvor freigestellt worden waren.

So zählte die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens (umfasst die kreisfreien Städte Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken, die Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Südwestpfalz sowie den Donnersbergkreis) im März insgesamt 17 090 Arbeitslose. Das waren 303 (1,7 Prozent) weniger als im Februar. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im März etwas schwächer als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Damit reduzierte sich der Abstand zum Vorjahreswert und so waren 1242 bzw. 6,8 Prozent weniger Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote in der Westpfalz lag bei 6,1 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats und 0,5 Punkte unter dem des Vorjahresmonats.



Im März meldeten die rund 12 900 Unternehmen der Westpfalz dem Arbeitgeberservice 1212 zu besetzende Stellen. Das waren 38 weniger als im Februar und 121 mehr als im März 2017. Insgesamt zählte die Agentur für Arbeit im ersten Quartal damit 3277 neu gemeldete Arbeitsstellen. Das waren 319 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Im Bestand befanden sich zum Zähltag noch 4936 offene Stellen, 830 mehr als im März 2017.

„Sowohl die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wie auch die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen sprechen für eine stabile wirtschaftliche Lage in der Region. Der westpfälzische Arbeitsmarkt bietet damit nach wie vor gute Chancen und Perspektiven für die Arbeitsuchenden der Region“, so Peter Weißler, Leiter der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens.

In der Stadt Zweibrücken waren im März 1051 Menschen bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 59 beziehungwseise 5,3 Prozent weniger als im Februar und 304 bzw. 22,4 Prozent weniger als im März 2017. Die Arbeitslosenquote ist damit von 6,1 Prozent im Februar auf nun 5,8 Prozent gesunken. Sie lag um 1,7 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl einen Rückgang der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im März 401 arbeitslose Zweibrücker. Das waren 29 bzw. 6,7 Prozent weniger als im Februar. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständigen Jobcenter waren im März 650 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 30 bzw. 4,4 Prozent weniger als im Februar. Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus Zweibrücken 156 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 21 mehr als im Februar und 77 mehr als im März des Vorjahres. Damit befanden sich zum Zähltag noch 479 offene Stellen im Bestand.

Im Landkreis Südwestpfalz waren im März 2210 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 69 bzw. drei Prozent weniger als im Februar und 229 bzw. 9,4 Prozent weniger als im März des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit von 4,4 Prozent im Februar auf nun 4,3 Prozent gesunken. Sie lag um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt einen Rückgang der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung und einen Anstieg in der Grundsicherung. So zählte die für die Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im März 1192 arbeitslose Menschen in der Südwestpfalz. Das waren 82 bzw. 6,4 Prozent weniger als im Februar. Beim für die Grundsicherung zuständigen Jobcenter waren im März 1018 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 13 bzw. 1,3 Prozent mehr als im Vormonat. Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Südwestpfalz 96 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 39 weniger als im vergangenen Monat und 14 weniger als im März des vergangenen Jahres. Damit befanden sich zum Zähltag noch 466 offene Stellen im Bestand.