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Wetterrückblick
April hat uns mit reichlich Sonne verwöhnt

Lambsborn. Im April gab es schon Sommerwärme und Trockenheit. Der Mai beschert uns zwischendurch Aprilwetter mit häufigeren Regengüssen und frühlingshaften Temperaturen. Von Michael Agne

Zu Monatsbeginn herrschte wechselhaftes Aprilwetter mit etwas Regen oder örtlichen Schauern. Vereinzelt mischten sich auch mal Graupelkörner unter die Tropfen. Dazu blieb es meistens ziemlich kühl. Bei längerem nächtlichem Aufklaren bildete sich teilweise Bodenfrost. Nach kurzer ruckartiger Erwärmung kühlte es bis zum 13. nochmals ab. Anschließend bescherte uns ein stabiles Hochdruckgebiet freundliches Frühlingswetter mit Temperaturen von 19 bis 23 Grad. Von 18. bis 23. stellte sich sogar bereits sommerliche Wärme mit reichlich Sonnenschein und Höchsttemperaturen zwischen 25 und 29 Grad ein. Binnen kurzer Zeit grünte und blühte die Natur auf. Anschließend wurde es etwas wechselhafter und die Temperaturen gingen auf normale Werte zurück. Zum Monatsende leitete kräftiger Wind kühleres Schauerwetter ein.

Regionale Wetterdaten: Das Mittel der Lufttemperatur lag im April mit 12,8 Grad Celsius um 3,1 Grad über dem Mittelwert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 23. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten schon 30 verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) blieben aus. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur in fünf Zentimeter über dem Erdboden unter 0,0 Grad) zählte man drei. Tage mit Höchsttemperaturen von über 20,0 Grad gab es 13. „Sommertage“ (Höchsttemperaturen von 25,0 Grad und mehr bot uns die Natur bereits schon fünf. Der tiefste Wert mit frischen 0,6 Grad resultierte am zweiten.

Der höchste Wert dieses Monats wurde am 21. mit ungewöhnlich hohen 28,1 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 29. mit 997 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 18. mit 1031 Hektopascal verzeichnet.



Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei mageren 16,2 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 31,2 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 21,1 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 22 Liter pro Quadratmeter. In Trippstadt waren es 39,9 Liter pro Quadratmeter. In Morlautern waren es 31,3 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 27,0 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 32,9 Liter pro Quadratmeter.

Der Niederschlag konzentrierte sich auf elf Tage. Der meiste Regen fiel in Lambsborn mit 7,9 Litern pro Quadratmeter am vierten des Monats. An zwei Tagen trat Graupel auf. Tage mit Blitz und Donner blieben Fehlanzeige. An ebenfalls keinem Tag wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zwei, „heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) hingegen vier. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man neun. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 59,1 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (mehr als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte 220 Stunden. Das entspricht 119,8 Prozent des langjährigen Mittels.

Wind und ein ständiger Wechsel von Sonne und Wolken sorgten für klassisches Aprilwetter.
Wind und ein ständiger Wechsel von Sonne und Wolken sorgten für klassisches Aprilwetter. FOTO: dpa / Bernd Wüstneck