| 18:11 Uhr

Rosenkönigin
Werbung für das Potenzial der Stadt

 Annika Allgeier regiert seit Sonntag als Rosenkönigin Annika I.
Annika Allgeier regiert seit Sonntag als Rosenkönigin Annika I. FOTO: Nadine Lang
Zweibrücken. Annika Allgeier ist seit Sonntag offiziell Rosenkönigin. Von Nadine Lang

Eine gewisse Tiefenentspanntheit kann man Annika Allgeier mit Sicherheit unterstellen. Die 23-Jährige nahm es am Sonntag nämlich ganz gelassen, als sie kurz davor stand, ihr neues Amt als Rosenkönigin anzutreten. Aufregung? Die konnte sie kaum spüren, ganz spontan wollte sie es handhaben, einen Kopf machen wollte sie sich deshalb nicht, eher noch darüber, ob für die Feier, die sie am Abend zu Hause geben wollte, auch alles passte.

Die gebürtige Zweibrückerin, die kurz vor ihrem Berufsausbildungsabschluss zur Industriekauffrau steht, sieht ihrer zweijährigen Amtszeit stattdessen mit Vorfreude entgegen. „Ich sehe es als gute Chance, mich auch persönlich weiterzuentwickeln und bin gespannt auf alle Veranstaltungen, die mich erwarten werden und auf alle Menschen, die ich kennenlernen werde“, erzählte Annika Allgeier. Außerdem sei es ihr wichtig, das Potenzial, dass ihrer Meinung nach in der Rosenstadt liegt, nach außen zu tragen. „Ich glaube grundsätzlich, dass Zweibrücken viel mehr zu bieten hat, als viele Menschen denken.“ Neben zwei anderen Bewerberinnen konnte sie in der vorletzten Woche das Gremium von sich überzeugen.

Ihre Gelassenheit durfte sie dann am Sonntagnachmittag während des deutsch-französischen Freundschaftskonzertes im Rosengarten unter Beweis stellen. Während der kurzen Spielpause war es nämlich endlich soweit: Vorgängerin Dina I. überreichte ihr feierlich ihre Krone, von der ersten Beigeordneten der Stadt Boulogne sur Mer, Mireille Hingrez, gabs die Schärpe, und das Zepter überreichte Zweibrückens Oberbürgermeister Marold Wosnitza, der zuvor ebenfalls seine Worte an die Gäste aus Frankreich und natürlich an die neue und die alte Repräsentantin der Stadt richtete: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich junge Menschen zwei Jahre ihrer Freizeit nehmen, um sich ehrenamtlich zu engagieren, um unsere Stadt zu vertreten.“ Dina Beckmann wurde natürlich ebenfalls feierlich aus ihrem Amt verabschiedet. „Es war sehr, sehr spannend, ich durfte die unterschiedlichsten Dinge machen“, erinnerte sich Dina Beckmann und Kulturamtsleiter Thilo Huble, der die Krönung moderierte, hakte nach „Es tut ein bisschen weh, dieses Amt zu verlassen, oder?“ „Ja, ich weiß jetzt gar nicht mehr, was ich machen soll mit meiner Freizeit“, entgegnete Dina Beckmann lachend.



Diese „Freizeiteinschränkung steht nun ihrer Nachfolgerin bevor, die sich selbst als kommunikativer Mensch bezeichnet, der gerne unterwegs ist und gerne reist und tanzt. Ihre ersten Worte als neue Rosenkönigin gingen Annika Allgeier sichtlich stolz über die Lippen: „Ich freue mich total, Zweibrücken präsentieren zu dürfen und ich denke, das wird auf jeden Fall eine schöne Zeit.“