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Florenz als Höhepunkt
Amicitia-Reise durch die Toscana

Die Reisegruppe vor der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz mit dem freistehenden Glockenturm Campanile di Giotto.
Die Reisegruppe vor der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz mit dem freistehenden Glockenturm Campanile di Giotto. FOTO: Hans Vonhof/Amicicia
Zweibrücken. Sieben Tage lang waren 45 Teilnehmer in der berühmten italienischen Region unterwegs.

(red) Mit 45 Teilnehmern startete kürzlich die Reisegruppe der Amicitia Zweibrücken mit einem Reisebus in die Toskana. Nach einer problemlosen Fahrt durch das benachbarte Elsass und die Schweiz kam die Reisegruppe im malerischen Ort Marina di Pietrasanta an der Adriaküste an.

Am Vormittag des zweiten Tages entdeckten sie die toskanische Landschaft auf dem Weg nach Pisa. Vom Glanz und der Macht der einstigen Seerepublik zeugen auf der Piazza di Miracoli die eindrucksvollen Marmorbauwerke des weltberühmten schiefen Turms und der Domanlage. Anschließend nutzten sie die Gelegenheit zu einem kleinen Mittagsimbiss mit Weinprobe auf einem Weingut. Am Nachmittag ging es weiter nach Lucca – wunderschön, uralt und idyllisch. Nur durch eines der sieben Tore der noch vollständig erhaltenen Stadtmauer erreichte man das kleine historische Zentrum mit seinen schön geschmückten romanischen Kirchen, eleganten Patrizierhäusern und romantischen Plätzen.

Der dritte Tag führte die Amicitia ins Herz der Toskana, wo die Landschaft einem Traumbild aus sanften Wellen, typischen Zypressen und fruchtbaren Oliven- und Weinlagen entspricht. Am Vormittag besuchten sie Siena, die imposante mittelalterliche Stadt mit ihren unzähligen Kunstschätzen, historischer Baukunst und ihrer berühmten Piazza del Campo, dem wohl schönsten Stadtplatz Italiens. Hier findet zweimal im Jahr das berühmte Pferderennen „Il Pallio“ statt. Der Dom, der in seinen gigantisch geplanten Ausmaßen unvollendet blieb, ist mit seiner riesigen Fassade ein einziges Farbenspiel von grünem, rosa und weißem Marmor. Siena wird ebenfalls geprägt durch die vollständig erhaltene Stadtmauer und den 102 Meter hohen Rathausturm Torre del Mangia. Am Nachmittag besuchte die Gruppe San Gimignano. Schon von Weitem sieht man die hoch aufragenden Geschlechtertürme. Hier hat sich, wie sonst nirgends, das durch die Türme bestimmte mittelalterliche Stadtbild mit den vielen verwinkelten Piazzen erhalten.



Der nächste Tag stand im Urlaubsort zur freien Verfügung. Einige nutzten die Gelegenheit zum Baden am hotelnahen Strand oder machten einen Spaziergang über die Strandpromenade. Es bestand auch die Möglichkeit zur Fahrt ins wenige Kilometer entfernte Viareggio, ein bekanntes Seebad mit vielen kleinen Cafés, schönen Plätzen, Boutiquen und Shopping-Möglichkeiten.

Der fünfte Tag stand im Zeichen der Insel Elba und dem Leben von Napoleon Bonaparte. Zuerst ging es in südlicher Richtung nach Piombino. Von hier aus erfolgte die Fährüberfahrt über den Golf von Follonica nach Portoferraio, einem der prachtvollsten Naturhäfen im Mittelmeer. Elba, die beliebte Urlaubsinsel mit ihren malerischen Buchten, den herrlichen Stränden und historischen Orten bot viele Sehenswürdigkeiten. Bei einer Inselrundfahrt sah man das italienische Sonnenparadies im Mittelmeer und besuchte die Wohnstätten Napoleons während seine Aufenthaltes auf der Insel.

Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch von Florenz, Hauptstadt der Toskana, blühende Wiege der italienischen Renaissance und Stadt der Medici. Sie gilt seit fast 200 Jahren als das europäische Mekka der Kunstfreunde – ein Drittel aller Kunstschätze Italiens befinden sich in dieser Stadt und seiner näheren Umgebung. Nach der Besichtigung der bekanntesten Sehenswürdigkeiten war genügend Zeit zu eigenen Erkundungen übrig. Etwas erschöpft, aber dennoch glücklich über das Erlebte stand der siebte Tag im Zeichen der gut verlaufenen Heimreise.