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Allerheiligen
Mit Blumen seine Wertschätzung zeigen

Zu Allerheiligen werden die Gräber geschmückt.
Zu Allerheiligen werden die Gräber geschmückt. FOTO: Getty Images / altrendo images
Traditionell werden an Allerheiligen und Allerseelen die Gräber geschmückt, denn Allerheiligen ist das Hochfest unserer verstorbenen Angehörigen.

Selten ist auf den Friedhöfen so viel los wie in den Wochen vor dem 1. November. Im Hinblick auf Allerheiligen und Allerseelen werden allerorts in der Region die Gräber hergerichtet, neu bepflanzt und geschmückt. Die persönliche Bepflanzung des Grabes wie auch Gestecke und Kränze sind Zeichen unseres Gedenkens, der Erinnerung und der Verbundenheit mit dem Verstorbenen.Dem individuellen Gestaltungswillen sind dabei keine Grenzen gesetzt, auch eine Woche vor dem Feiertag ist noch alles möglich.

Zu Allerheiligen selbst besuchen viele Angehörige und Familien die Gräber ihrer Verstorbenen. Neben den Lichtern, die den Verstorbenen bis Allerseelen leuchten sollen, ist die Gestaltung des Grabes mit Herbstblumen und grünen Pflanzen ein alter Brauch. „Wer sich hierfür etwas Zeit für die Planung und liebevolle Ausgestaltung nimmt, hat auch länger Freude daran.“

Allerheiligen ist übrigens ein christliches Fest, zu dem aller Heiligen gedacht wird – auch solcher, die nicht heiliggesprochen wurden. Es wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen am ersten Sonntag nach Pfingsten.



Allerheiligen wird nicht in allen Bundesländern gefeiert, sondern nur in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Allerheiligen ist ein sogenannter stiller Feiertag. Das heißt, dass an diesem Tag keine Tanzveranstaltungen durchgeführt werden dürfen und laute Musik verboten ist.

Um herauszufinden, wie ein Grab gestaltet werden kann und welche Pflanzen es für die kalte Jahreszeit gibt, führt der erste Gang zum Gärtner. Dort gibt es Anregungen, eine große Auswahl, Beratung und den ein oder anderen Tipp vom Profi. Anhand von Musterbepflanzungen für Gräber wird gezeigt, welche Pflanzen sich harmonisch schön und individuell arrangieren lassen. Am besten sollte bereits Anfang Oktober mit Vorüberlegungen und dem Pflanzen begonnen werden, damit die Pflanzen noch wurzeln können. Aber auch jetzt ist es noch möglich, neu zu pflanzen.

Die Grabgestecke in verschiedenen Größen und Ausführungen bestehen häufig aus Edeltannen und sind in Zweibrücken beispielsweise im Blumenshop Jürgen Gegner erhältlich. Auch die Bepflanzung von Schalen ist eine schöne und schmuckvolle Idee. Lassen Sie sich beraten.

 Die winterharten Pflanzen gibt es inzwischen auch in Midi- und Mini-Größen, damit zum Beispiel auch kleinere Urnengräber schön gestaltet werden können. Als Alternative zu der traditionellen Kombination von Stiefmütterchen und Heide eignen sich ebenso Alpenveilchen und Chrysanthemen mit tennisballkleinen Blütenköpfen, um für Frische und Farbe zu sorgen.

Rosen werden auch gerne genommen. Helle und strahlende Farben, wie auch Grün- und Weißtöne setzen sich besonders edel von der schwarzen Graberde ab. ⇥PR/cms