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Thomas Brachtendorf wird Präsident
Ämterwechsel beim Rotary Club Homburg-Zweibrücken

Zweibrücken/Homburg. (red) An der Spitze des Rotary Clubs Homburg-Zweibrücken steht in dem am 1. Juli beginnenden neuen rotarischen Jahr Thomas Brachtendorf. Beim traditionellen Ämterwechsel im festlichen Ambiente der Zweibrücker Fasanerie übergab ihm Präsidentin Charlotte Glück als letzte Amtshandlung die Insignien des Präsidentenamtes.

„Dienst für andere – Freundschaft für uns“ ist der Leitgedanke des neuen Präsidenten für sein Arbeitsjahr. Der Pflege der Gemeinschaft solle besondere Aufmerksamkeit gelten, sagte Brachtendorf, wobei er an die bei Rotary übliche Anrede „Freund“ erinnerte. Aber der deutsche Begriff Freund sei inhaltstiefer als das amerikanische friend – und das verpflichte. Hohes Lob galt der bisherigen Präsidentin für ihre glänzende Bilanz, mit einem Spendenaufkommen von 60 000 Euro, darunter 20 000 Euro persönlicher Spenden aus freudigen, aber auch aus traurigen Anlässen. Schwerpunkt der rotarischen Förderung in ihrem Amtsjahr sei die Hilfe für Togo gewesen, die Thomas Brachtendorf weiterführen will.

Umfangreiche Förderung gab es auch für Einrichtungen und Vorhaben in der Region – unter anderem für die im Homburger Uni-Klinikum neu etablierte Alterschirurgie, für kirchliche Arbeit in Homburg und Einöd, für ein Ernährungsprogramm der Grundschule Homburg-Erbach, für den Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst. Dass sie Pastpräsident Werner Schmidt für seinen besonderen Einsatz im Jahr des 50. Club-Jubiläums mit der Paul-Harris-Medaille ehren konnte, sei eine besondere Freude für sie, sagte die scheidende Präsidentin – ebenso, dass sie wirksam den drei Prinzipien rotarischen Lebens habe dienen können, der Gemeinnützigkeit, der Weiterbildung und der Pflege der Freundschaft.