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HWG
Fröhliches Wiedersehen nach 30 Jahren

Der Abiturjahrgang 1988 des ehemaligen Herzog-Wolfgang-Gymnasiums (HWG) Zweibrücken.
Der Abiturjahrgang 1988 des ehemaligen Herzog-Wolfgang-Gymnasiums (HWG) Zweibrücken. FOTO: Gerald Hoos
Zweibrücken. (red) Als im März dieses Jahres s’ Marion die Frage stellte „Wescht Du, was vor 30 Johr war?“ und d’ Gerald darauf antwortete „Jo, isch wes“, war die Idee für ein Wiedersehen des Abiturjahrgangs 1988 des ehemaligen Herzog-Wolfgang-Gymnasiums (HWG) Zweibrücken geboren.

Schnell wurden erste Informationen ausgetauscht, eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet und los ging die Reise in Richtung Wiedersehen.

Auf der Suche nach ehemaligen Mitschülern wurde alles mobilisiert: Soziale Netze, Zeitungsartikel, Eltern, Geschwister und Nachbarn. Fieberhaft wurde jede Spur verfolgt, um möglichst alle wiederzufinden. Auch diejenigen wurden einbezogen, die den Weg zum Abitur schon vorher verlassen hatten. So wurden Schritt für Schritt Ehemalige in allen Regionen Deutschlands, in Österreich, Finnland, USA, Nigeria und sogar in China ausfindig gemacht. Am Ende waren 97 alte Freunde und Weggefährten kontaktiert und informiert.

Der Tag des Wiedersehens in Zweibrücken begann am Samstag, 27. Oktober, mit einem gemütlichen Brunch in „Valentins Wirtshaus“. Anschließend war ein Treffen mit den ehemaligen Lehrern im Foyer des Helmholz Gymnasiums geplant. Bei einem Glas Sekt begrüßte die derzeitige Schulleiterin Kerstin Kiehm die Ehemaligen. Der „Verein der Freunde des Herzog-Wolfgang-Gymnasiums“ nutzte die Gelegenheit und überreichte eine Spende für den geplanten Ausbau der Mehrzweckhalle der Schule.



Danach stand eine Andacht in der Karlskirche auf dem Programm. An dieser Stelle hatten viele der Anwesenden vor 30 Jahren ihre Abiturzeugnisse in Empfang genommen. Nach einer Begrüßung durch Dekan Peter Butz war Zeit für ein kurzes Innehalten. Mit Liedern und Texten wurde an diejenigen erinnert, die schon früh verstorben sind.

Der Höhepunkt des Tages war der Abend im „Roten Ochsen“ – der Ort, an dem 1988 der Abiball stattgefunden hat. Zu diesem Treffen waren dann auch fast alle angereist. Es wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Alle waren sich einig: Es war ein aufregender, schöner Tag und bis zum nächsten Treffen sollten keine weiteren 30 Jahre vergehen.