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Am Sonntag in Zweibrücken
51-Jährige erschossen: Exfreund unter Verdacht

FOTO: dpa / Monika Skolimowska
Zweibrücken. Wegen des Verdachts des Totschlags ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen einen Mann aus Zweibrücken.

Dem 48-Jährigen wird vorgeworfen, am vergangenen Sonntag eine 51 Jahre alte Frau getötet zu haben. Der Beschuldigte hatte am Montagmorgen selbst die Polizei verständigt. Er teilte mit, dass er am Morgen seine Exfreundin leblos auf der Couch seines Wohnzimmers am Mannlichplatz vorgefunden habe. In der Hand habe sie eine Schusswaffe gehalten. Er vermutete, dass sie sich damit erschossen hatte.

Der Leichnam der Frau wurde am Montag obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion steht fest, dass das Opfer an den Folgen einer Schussverletzung verstorben ist. Im Verlaufe der Ermittlungen entstand der dringende Tatverdacht gegen den Anrufer, dass er „für den Tod der Frau mit verantwortlich gewesen sein könnte“, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Westpfalz heißt. Darüber, was in diesem Zusammenhang „mit verantwortlich“ bedeutet, schwieg sich die Staatsanwaltschaft am Donnerstag auch auf Nachfrage aus.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und am Dienstagnachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Zweibrücken vorgeführt. Er erließ gegen den 48-Jährigen Haftbefehl wegen Totschlags. Der Beschuldigte wurde ins Gefängnis gebracht. Die genauen Tatumstände werden derzeit noch ermittelt.



(red)