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32-jähriger Toter war als vermisst gemeldet

Zweibrücken. () Die Gerichtsmedizin hat gestern geklärt, um wen es sich bei dem am Dienstagabend gefundenen Toten in Zweibrücken handelt (wir berichteten exklusiv): Es sei ein 32-jähriger Zweibrücker, der Mitte Januar 2017 als vermisst gemeldet worden war, teilte gestern der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Graßhoff auf Anfrage mit. Die Obduktion habe keine Hinweise "auf eine todesursächliche äußere Gewalteinwirkung" ergeben. Auch für sonstiges Fremdverschulden lägen keine Erkenntnisse vor, ebenso bleibe der Todeszeitpunkt vorläufig unklar. Das deutet darauf hin, dass der Mann entweder eines natürlichen Todes starb oder sich selbst das Leben genommen hat. Auf manche Untersuchungsergebnisse warte man noch. Diese würden "einige Zeit dauern". Der Mann war von einer Spaziergängerin tot in einem mit Gestrüpp bewachsenen Bereich in der Nähe des Bombacherweges gefunden worden. Die Leiche hatte auf dem Rücken gelegen und Schnee unter dem Genick. Die Polizei hatte daher vermutet, dass sie dort schon eine gewisse Zeit gelegen hatte. Eric Kolling