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Jede Menge Unterstützung
184 000 Euro an Großspenden für die Stadt

Zweibrücken. Sammlungen bei Festen, Überweisungen aus Nachlässen, Wohltaten von der hohen Kante als Quelle. Von Eric Kolling und Milena Lahmeyer

„Ein Herz für Zweibrücken“ – das haben im vergangenen Jahr wieder viele Firmen, Vereine und Privatleute bewiesen, die die klamme Stadtverwaltung mit Großspenden bedacht haben. Insgesamt flossen über 184 000 Euro in die Stadtkasse, das waren 28000 Euro mehr als im Vorjahr, wie aus dem Zulassungsbescheid 2017 hervorgeht. Diesen veröffentlicht die Stadt auf ihrer Website und legt damit im Zuge der Korruptionsbekämpfung  alle Geld- und Sachspenden über 100 Euro offen.

66 Einzelspenden weist der Bericht für 2017 aus. Die großzügigste Geldspende über insgesamt 45 000 Euro stammt aus dem Nachlass der Zweibrückerin Johanna Hoffmann. Adressiert war sie ans Schulverwaltungs- und Sportamt sowie die ehemalige Hauptschule Nord. Die üppigste Sachspende stand mit 10 066 Euro auf Seiten des Fördervereins „Freunde des Helmholtz-Gymnasiums“ für eine neue PC-Labor-Ausstattung der Schule aus Mitteln des Förderpreises „Schule 4.0“.

Ein großer Teil des Spendengeldes floss auch wie  im letzten Jahr ins Jugendamt: rund 26 000 Euro kamen zusammen. Neben der Sparkasse Südwestpfalz und deren Stiftung (2500 Euro), der Gewobau (etwa 9000 Euro für mobile Schallschutzwände im Lützelhaus und 1000 Euro für die dortige Krabbelgruppe) trugen viele weitere Spender zu Projekten wie dem Begegnungsfest der Kulturen und der Zweibrücker Ausbildungsmesse einen finanziellen Teil bei. Etwa der UBZ, TLT Turbo, die Hofenfels-Apotheke oder Edeka Ernst.



Eine weitere Menge Geld gab es einmal mehr für das Festival Euroclassic: Insgesamt 23 7000 Euro trugen die Spenden von Lotto Rheinland-Pfalz (10 000 Euro), dem Fashion Outlet Zweibrücken (5000 Euro), den Stadtwerken Pirmasens (5000 Euro), Saartoto (2500 Euro), Autohaus Reinhard Mercedes (1600 Euro), Dr. Theiss Naturwaren (500 Euro) und Credit Mutuel (700 Euro) zur Unterstützung des Festivals bei.

12 000 Euro spendete die Gewobau an das Zweibrücker Bauamt, um die Ausgestaltung des Spielplatzes in Sachen „Stadt am Wasser“ zu ermöglichen. Ein Betrag von 4700 Euro floss von den Stadtwerken ins Buch „Zweibrücken – Bilder im Wandel der Zeit“ des Verlages Geigerdruck GmbH. Die Sparkasse Südwestpfalz stellte 21 000 Euro zur Schuldnerberatung bereit. Außerdem spendete Landmaschinenhersteller John Deere wieder Computer, diesmal im Wert von rund 2950 Euro.

Den kompletten Bericht gibt es im Internet auf www.zweibruecken.de; dort erst oben auf „Rathaus“, dann „Stadtverwaltung“ klicken und dann links auf „Zuwendungsbericht 2017“.