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11 500 Gäste bei Rosen- und Gartenmarkt

 Wer von dem reichhaltigen Angebot ausgiebig Gebrauch machte, hatte wegen der Parkplatznot oft einen langen Weg bis zum Auto. Foto: nlg
Wer von dem reichhaltigen Angebot ausgiebig Gebrauch machte, hatte wegen der Parkplatznot oft einen langen Weg bis zum Auto. Foto: nlg FOTO: nlg
Zweibrücken. Am Wochenende eröffnete der Zweibrücker Rosen- und Gartenmarkt die Pflanzsaison. 7000 Besucher gestern und 4500 am Samstag kamen zum Kaufen und Schlendern. Da wurde es, auch wegen der angrenzenden Messe „ZW aktiv“, ziemlich voll rund um den Markt. Zum Leidwesen vieler Autofahrer und Anwohner. Nadine Lang

Jedes Jahr lockt der Rosen- und Gartenmarkt tausende Besucher in den Rosengarten nach Zweibrücken . Der beliebte Markt für Freunde des Gartens und Genusses zieht dabei sowohl Menschen aus Zweibrücken als auch dem weiteren Umkreis an. So auch am dieses Jahr.

Doch diesmal war der Andrang in Zweibrücken für einige fast schon des Guten zu viel. Zeitgleich zum Rosen- und Gartenmarkt fand die Messe "ZW aktiv" statt, nur wenige Dutzend Meter entfernt an der Rennwiese. Das benachbarte Freibad lockte bei sommerlichen Temperaturen ebenfalls viele Besucher an, ebenso wie der Biergarten gegenüber dem Freibad. So passierte es dann, dass sich an diesem Wochenende alles rund um die Rennwiese abspielte. Da durch die Messe die Rosengartenstraße, ein Stück der Gestütsallee und natürlich auch der Festplatz gesperrt waren, an dem sonst geparkt werden kann, verursachte dies für mit dem Auto kommende Besucher Schwierigkeiten - besonders dann, wenn sie auf dem Rosen- und Gartenmarkt reiche Beute machten.

Hatte man es erst mal auf den Rosen- und Gartenmarkt geschafft, präsentierte sich dieser mit seinen Ausstellern und einem bunten Angebot an Blumen, Kräutern, Delikatessen, Dekorationsartikeln für Haus und Garten, Schmuck, Hüte, Handwerkskunst und noch vielem mehr. Bei schönstem Sommerwetter konnte am Samstag und Sonntag spaziert, geschlendert und gekauft oder im integrierten Biergarten mit einem kühlen Getränk und einem Angebot an Speisen erfrischt werden. Wer nicht zum ersten Mal den Rosen- und Gartenmarkt besuchte, traf auf überwiegend bekannte Gesichter unter den 65 Ausstellern.

Der Markt war aber auch auf der Suche nach Neuheiten und Ideen sehr beliebt, wie etwa beim Ehepaar Mangels aus Zweibrücken . "Wir wollten Inspirationen sammeln und haben viele schöne Sachen gefunden", erzählte Marieke Mangels. Doch bei aller Freude über das umfassende Angebot hat Matthias Mangel auch etwas vermisst: "Zu kritisieren war, dass die Brunnen im Rosengarten ausgeschaltet waren." Mit dabei hatten die Beiden auch Katja Ruppert, die aus St. Ingbert gekommen war und den Rosen- und Gartenmarkt als "Linslerhof in klein" bezeichnete. Gefallen hat es ihr aber trotzdem. "Es wurden wunderschöne Sachen angeboten. Die Stände mit den Dekorationsartikeln haben mir besonders gut gefallen", sagte sie und deutet wie zum Beweis auf ihre Tüte mit eben diesen Dingen, die sie gerade erstanden hatte.