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Wahlplakate und Flyer mit Foto in Feuerwehr-Dienstkleidung
Björn Bernhard hat beanstandete Werbung entfernt

 Björn Bernhard will nach der Wahl klagen. Und verweist darauf, dass er nicht nur in Feuerwehr-Ausrüstung geworben habe, sondern dies nur eines von mehreren Szenen-Bildern aus seinem Leben sei. Das Feuerwehr-Foto (oben links, jetzt aus den noch nicht verteilten 250 Flyern rausgeschnitten) war auch als alleiniges Bild auf sieben Großplakaten, die Bernhard nun abgehängt hat.
Björn Bernhard will nach der Wahl klagen. Und verweist darauf, dass er nicht nur in Feuerwehr-Ausrüstung geworben habe, sondern dies nur eines von mehreren Szenen-Bildern aus seinem Leben sei. Das Feuerwehr-Foto (oben links, jetzt aus den noch nicht verteilten 250 Flyern rausgeschnitten) war auch als alleiniges Bild auf sieben Großplakaten, die Bernhard nun abgehängt hat. FOTO: Screenshots Facebook
Zweibrücken-Land. Verbandsbürgermeisterkandidat Björn Bernhard (CDU) hat die Verwendung seines Wahlkampf-Fotos mit ihm und drei weiteren Feuerwehrleuten in Dienstkleidung gestoppt. Er habe am Dienstag alle sieben Großplakate mit diesem Motiv abgehängt, es mit Helfern aus 250 Flyern herausgeschnitten und bei Facebook gelöscht. Von Lutz Fröhlich
Lutz Fröhlich

Redakteur und Lokalreporter Zweibrücken

Zuvor habe er das Einschreiben der Verbandsgemeinde-Verwaltung erhalten, in dem Wahlleiter Thomas Hohn unter Berufung auf Kreisverwaltung, Innenministerium und Landeswahlleiter bereits am Donnerstag per E-Mail den sofortigen Stopp der Verwendung des Motivs angeordnet hatte – es verstoße gegen die politische Neutralität der Feuerwehr. Bernhard sagte, er halte die Entscheidung inhaltlich und wegen Formfehlern weiter für rechtswidrig. Er werde jetzt Widerspruch einlegen und auch beim Verwaltungsgericht klagen – aber doch erst nach der Wahl kommenden Sonntag, um den Streit zu beruhigen. Er betonte, er habe mit dem Plakat „nie jemand zu nahe treten wollen“ und auf seinen Fotos „Szenen aus meinem Leben“ zeigen wollen – wozu seit der Kindheit die Feuerwehr gehöre.